Autor-Archiv Walter Benda

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BGH-PKV-BAP Urteil, die Bedeutung für dich?

Was bisher geschah…

Seit Jahren tobt ein erbitterter Kampf um die Beitragsanpassungen (kurz BAP) der privaten Krankenversicherung (kurz PKV). Immer wieder glauben Verbraucher, sie würden beschissen. Immer wieder fallen diese auf windige Rechtsanwälte herein, die ihnen oft Hoffnung machen, die nur enttäuscht werden kann…

Link: Vorgeschichte zur BAP der Barmenia

Link: Vorgeschichte zur BAP der AXA

Link: Fazit mit Kommentaren sowie Original-Urteilen des BGH aus 2020

Im Ergebnis ist festzuhalten:

Eine BAP-Klage bringt dir wahrscheinlich einen Scheißdreck!

Walter Benda über die Anwalts-Werbungen zu den BGH-Urteilen

Die Gründe findest Du in meinem ausführlichen Artikel zur BAP-Klage, samt Vor- und Nachteilen. Achtung, lange Leserdauer (ca. 10 Minuten).

Wie ist die Sachlage?

… die Beitragsanpassungen können teilweise aufgrund von Formfehlern unwirksam sein. Aber mathematisch waren sie es nie. Und die vermeintliche Klage, die zur Erstattung der überzahlten BAP-Prämien führen könnte, hat ein ungeheures Risiko, als teurer Boomerang zurückzukommen.

Außerdem kann die Versicherung den Formfehler heilen.

Wozu das neue BGH-Urteil?

Um eine Sache klarzustellen:

Die Heilung des Formfehlers, begründet den neuen Gesamtanspruch in voller Höhe.

Will meinen, dass wenn deine PKVU dich ordnungsgemäß belehrt – dir also die wertlosen Informationen zur Verfügung stellt, auf die ein Anspruch besteht – künftig die erhöhte Prämie zu zahlen ist. Damit hätte es dir nichts gebracht, wenn Du temporär Geld zurückbekommen haben solltest!

Insgesamt ist das Urteil sehr deckungsgleich mit den zweien aus Dezember 2020, was angesichts der fast identischen Sachlage wenig verwunderlich ist. Lediglich im letzten Absatz findet sich eine schöne Klarstellung, die leider die schlechte Nachricht für den Verbraucher bestätigt, die ich oben zitiert habe:

Egal was Du an BAP-Erstattung zwischenzeitlich bekommen haben könntest,

die BAP kommt erneut sowie dann umso härter!

Zitat aus dem Urteil, Randziffer 44:

Die Randziffer ist zugleich der letzte Absatz.

Ab der Prämienanpassung im Tarif … zum 1. Januar 2017, die nach der Entscheidung des Berufungsgerichts auch zu diesem Zeitpunkt wirksam wurde, bestand ein Anspruch der Beklagten auf Zahlung der Prämie in der durch diese letzte Anpassung festgesetzten neuen Gesamthöhe. Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 16. Dezember 2020 (IV ZR 294/19, VersR 2021, 240 Rn. 55) entschieden hat, bildet eine spätere wirksame Prämienanpassung fortan die Rechtsgrundlage für den Prämienanspruch in seiner Gesamthöhe

BGH 14.04.2021 Az. IV ZR 36/20

Dieses Urteil flankiert damit die beiden BGH-Urteile aus 2020, indem es klarstellt, dass die geheilte BAP künftig die volle Umlage der Kosten zur Folge hat.

Was heißt das für mich als Verbraucher?

Ein deutsches Sprichwort hilft: „Außer Spesen nichts gewesen!

Du musst selbst deine Rückschlüsse ziehen. Wichtig ist, dass Du dabei auf Fakten achtest und dich nicht von Clickbait-Angeboten, Falschaussagen sowie falscher Hoffnung oder Gier fehlleiten lässt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du deine BAP-Beiträge ohne Boomerang-Effekt zurückbekommst, ist gering.

Wer kann profitieren?

Es gibt tatsächlich eine kleine Reihe von Menschen, die profitieren könnte! Wohlbemerkt könnte, nicht muss.

Wenn Du dazu gehörst, dann könntest Du ernsthaft über die Klage nachdenken. Falls nein, dann solltest Du das nicht tun, sondern dich lieber mit echten Optionen beschäftigen, die Du weiter unten findest.

Es profitiert nur jener, der vor Heilung (=wirksames Nachholen der BAP) der BAP die PKV verlässt.

Dazu fallen mir jene Gruppen ein:

Für wen könnte eine BAP-Klage möglicherweise lohnen?
  • Tote! Wer vor der nächsten BAP stirbt, z. B., weil er alt oder schwerkrank ist und vorher sein Geld zurückbekommt, umgeht den Boomerang.
  • Wer sich in Sozialtarifen befindet, ist ohnehin kaum betroffen. Beim Notlagentarif [NLT], Basistarif [BTN] oder Standardtarif [STN] greifen andere Kalkulationsmechanismen.
  • Menschen, die vor dem nächsten BAP-Schock aus der PKV austreten, z. B. wegen Eintritt der Versicherungspflicht, Wegzug ins Ausland, Wechsel der PKV zu einem anderen Anbieter. Aber auch hier ist fragwürdig ob die ersparten Prämien in Vergleich zu den zu senkenden Alterungsrückstellungen mit Steuerhebel ein gutes Geschäft wären. Dass diese passieren würde, ist im 2020er Urteil anhand der Rz 15, 51 & 52 abzulesen.

Was gibt es sonst noch für Optionen?

Eine sinnvolle Beratung zeigt dir an, welche der u. g. Optionen ggf. in Frage kommen. Dabei gibt es zwei schlechte Lösungen, eine gute sowie eine, die stark vom Einzelfall abhängig ist.

Optionen bei einer BAP
Optionen bei einer BAP

Warum sind Weitermachen und Abspringen schlechte Lösungen?

Wer einfach weitermacht, ohne zumindest zu prüfen, den sollte man als dämlich bezeichnen. Selbst wenn rauskommt, dass es keine Option gibt, so wurde zumindest geprüft. Das schafft Sicherheit. Natürlich sollte man das nicht bei jeder BAP machen! Aber immer dann, wenn man eine sehr hohe BAP bekommt oder das PKVU einen neuen Tarif rausbringt, lohnt die Prüfung. Daher ist einfach weitermachen keine Lösung, sondern ein Kopf in den Sand stecken. Bringt niemandem was, außer der Versicherung!

Der Absprung kann nur in begründeten Ausnahmefällen eine Lösung sein aber ist bereits nach fünf Jahren Versicherungsdauer oft nicht mehr lohnend. Wenn Du also erst seit kurzem in einem PKV Vollkostentarif mit Alterungsrückstellungen bist (Anwärter- und Ausbildungstarife zählen nicht, da sie keine Alterungsrückstellungen bilden) dann kann ein Wechsel sinnvoll sein. Das sind aber Ausnahmen!

Bei einem Wechsel solltest Du beachten, dass Du nur einen Teil der Alterungsrückstellungen mitnimmst und jene, die erst ab dem 65. Bzw. 80. Lebensjahr greifen, die sind verloren, ohne dass Du die Differenz beim heutigen Wechsel siehst. Das muss bei der etwaigen Wechselberatung berücksichtigen, denn Du kannst diesen Verlust heute noch nicht sehen!

Nachteilige Informationen wie diese enthalten viele fragwürdige Verkäufer dir vor, wenn sie nur auf den aktuellen Beitrag verweisen. Logo, stört ja auch beim Wechsel… 😉

Warum ist die Rückkehr in die Kasse vom Einzelfall abhängig?

Weil es ein komplett anderes System ist, zumal der Wechsel weder einfach noch ohne Komplikationen ist. Wenn das geprüft werden soll, dann hilft nur ein Fachmann. Der kostet in der Regel ein Entgelt. Vorsicht ist bei jenen „Kollegen“ geboten, welche diesen Wechsel „kostenlos“ anbieten. Es erfordert einiges an Fachwissen und braucht Zeit. Niemand kann das unentgeltlich sauber anbieten, ohne dass er sich das Geld an anderer Stelle holt…

Ausdrücklich rate ich von schmierigen Gestalten ab, die mit Kassenrückkehr ü55 werben oder Wucher-Honorare aufrufen. Ein Fachmann, der sich mit der Materie auskennt, wird den Vorgang idR in unter sechs Zeitstunden erledigt haben, selbst mit Nachfragen. Wer für die Dienstleistung mehr als eine Stundenpauschale zahlt, der zahlt wahrscheinlich drauf!

Der Wechsel in die Kasse, sofern möglich und richtig gemacht, kann vorteilhaft aber auch nachteilhaft sein.

Es hängt vom Einzelfall ab, daher ist keine pauschale Empfehlung möglich.

Wieso ist der interne PKV Tarifwechsel nach §204 VVG die beste Lösung?

Weil er kein Risiko birgt! Im schlimmsten Fall stehst Du dort, wo Du gerade stehst, was keine Verschlechterung darstellt. Im besten Fall bekommst Du einen gleich guten Tarif für weniger Beitrag oder für das gleiche Geld bessere Leistung. Das ist die grobe Dienstleistung, die hinter §204 VVG steht.

Auch hier die Warnung, dass alles außer Stundenhonoraren mit hoher Wahrscheinlichkeit zu teuer ist.

Warum sind Erfolgshonorare ein Problem?

Die Erfolgshonorare, welche die Tarifoptimierer oft aufrufen, sind in der Regel an der Ersparnis orientiert. Das birgt mehrere Probleme:

  • Der Selbstbehalt müsste berücksichtigt werden, was aber oft nicht passiert.
  • Die Ersparnis nach Steuern ist bis zu 45% geringer als die Ersparnis vor Steuern.
  • Es gibt einen Interessenkonflikt möglichst günstige Tarife zu verkaufen, dabei Verschlechterungen kleinredend.
  • Es werden oft (rechtlich ungültige) Knebelverträge aufgesetzt, die den Verbraucher benachteiligen, weil er eine gewisse Honoraranspruchsmindestlaufzeit dort festgeschrieben steht.

Daher auch hier die Empfehlung eine Pauschale oder ein Stundenhonorar zu zahlen.

Wie lange dauert eine §204 VVG Beratung im Schnitt?

Die meisten §204 VVG Fälle dauern in der Praxis max. sechs Zeitstunden inklusive Beratung, Schriftverkehr, Ärger mit dem PKVU bei der Umstellung (der leider an der Tagesordnung ist) sowie die Korrektur dessen. Leichte Fälle laufen auch mal binnen vier Stunden durch. Schlechte kamen schon an zwölf Stunden ran. Da die Ersparnis aber fast immer vierstellig ist, wenn eine Ersparnis möglich ist, fährt man mit dem Stundenhonorar günstiger.

Wenn nichts möglich ist, beträgt das Risiko idR max. drei Zeitstunden. Als Faustformel kann man sich merken, dass die 204er Optimierung unter folgenden Bedingungen wahrscheinlich möglich ist:

  • Mindestens zehn Jahre beim gleichen PKVU versichert
  • Noch keine Tarifumstellung durchgeführt
  • Eine hohe BAP kam ins Haus oder ein neuer Tarif wurde eingeführt

Bei welchen PKV lohnt sich das?

Zu berücksichtigen ist, dass eine Liste mit Tarifen gibt, wo „nichts geht“. Aber die guten Optimierer sortieren das direkt aus und berechnen dafür kein Geld, weil es keinem der Beteiligten Spaß bringt.

PKVUs, wo die 204er Optimierungen in der Regel gute Chancen auf Erfolg haben sind Allianz, Barmenia, Continentale, Debeka, Deutscher Ring, DKV, Generali (ex Central), Gothaer, Mannheimer und Signal Iduna. Natürlich kann es auch bei anderen Gesellschaften klappen, daher lohnt fragen fast immer.

Und die Moral von der Geschicht‘?

Verzweifeln lohnt sich nicht! Die BAP kommt. Das war so. Das wird immer so sein. Aber man ist seiner PKV nicht ausgeliefert. Mit einer §204 Tarifwechsel-Beratung kann man oft die Situation verbessern.

Wer keinen guten Berater kennt, kann mich gerne fragen oder direkt beauftragen. Am besten jetzt! 😉

Beratung zur PKV oder §204 VVG anfordern

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Solltest Du dich gegen den Gutachter der Versicherung wehren?

Was ist passiert? Von mir betreute Mandanten aus Kerpen bei Köln wähnten einen Versicherungsschaden im Zusammenhang mit den Unwetter-Katastrophen. Zwar habe ich denen erklärt, dass dem wahrscheinlich nicht so ist, aber zwecks Beruhigung wurde eine vorsorgliche Schadenmeldung erfasst.

Warum war ein Gutachten notwendig?

Da aufgrund der Schilderung sowie der Bilder keine abschließende Abwägung getroffen werden konnte, beschloss die Versicherung einen Gutachter rauszusenden. Dafür nutze sie eine Handwerksfirma, was grundsätzlich in Ordnung ist.

Dieser kam raus, führte seine Untersuchungen durch und erstellte das Gutachten, dass mir später über einen Pool – Pardon, eine Genossenschaft – zugestellt wurde.

Was sind ein Pool bzw. eine Genossenschaft?

Pools oder Genossenschaften sind im Versicherungsbereich die Bezeichnungen für Großhändler. Über diese bekomme ich als Versicherungsmakler Zugang zu mehr Versicherungsangeboten, bessere Konditionen, bessere Versicherungsbedingungen sowie andere Spezialdienstleistungen. Heutzutage kommt (fast) kein seriöser Marktteilnehmer mehr ohne diese aus, und sei es nur als Ventillösung für selten angefragte Produkte, wie z. B. die Milchkasko-Versicherung.

PS. Ja, Timo, dieses Beispiel wurde extra für dich gewählt. -> #warmundbrüderlich #nohomo #politischinkorrekt #heultwoanders

Welche Voraussetzungen hat ein Gutachten?

Einige. Für private Gutachten gilt Formfreiheit, da sie nur sogenannte Parteienvorträge sein können, jedoch orientiert man sich an gerichtlichen Gutachten. Daher sind einige Punkte zu beachten, die unabdingbar sind:

  • Das Gutachten muss höchstpersönlich erbracht werden, kein ghostwriting.
  • Es muss individuell sein, kein copy & paste.
  • Es muss neutral sein, d. h. keine Meinungen des Autors, keine tendenziöse Darstellung.
  • Es muss signifikant sein, d. h. nur auf das wesentliche reduziert, ohne dass ungefragte Dinge in den Raum gestellt werden.
  • Es darf nicht investigativ sein, da die Rechtsverfolgung nicht Aufgabe des Autors ist.

Dazu gibt es noch weitere Punkte aber das sind generell die big points, über die man in der Praxis öfters stolpert.

Was ist meine Kritik am Gutachten?

Es erfüllt nicht den Standard, der von einem Gutachten vorausgesetzt wird. Hier meine Kritiken:

  • Der Handwerker maßt sich an, dass er beurteilt ob es eine versicherte Leistung ist oder nicht.
  • Der Handwerker verweist dabei darauf, dass es nur eine Meinung ist.
  • Der Handwerker verweist gleichzeitig darauf, dass der Sachbearbeiter der Versicherung unbeeinflusst entscheiden muss.
  • Diese Meinung wird auf jeder Gutachtenseite wiederholt.
  • Diese Meinung wird teils in Fettdruck sowie farblich hervorgehoben.
  • Die Vergütung muss ohne Interessenkonflikt erfolgen, d. h. idR keine Erfolgshonorare, Boni etc.
  • Interessenkonflikte etc. sind offenzulegen.

Es ist eine brutal verzerrte Darstellung, die tendenziös die Leistung ablehnen soll. Dabei drängen sich leider unbequeme Fragen auf:

  • Was war der Beweisbeschluss bzw. der Auftrag, den der Handwerker erhalten hat?
  • Gibt es monetäre Anreize für diese einseitige Darstellung?

  • Warum wird eine derartige Schlechtleistung von der Versicherung durchgewunken?
  • Warum wird diese Schlechtleistung von dem Pool bzw. der Genossenschaft durchgewunken, die extra ein eigenes Vertragswerk mit der Versicherung entwickelt haben?

In dieser Art darf das nicht passieren! Über die Antwort der beteiligten Versicherungen sowie des dazugehörigen Pool-Partners bin ich gespannt.

Warum ist das für dich gefährlich?

Weil es dich deinen Versicherungsschutz kosten kann!

Im Zweifel bekommst Du kein Geld, weil so ein Stümper ein Pseudo-Gutachten verfasst hat! Das wäre den Kunden passiert, wenn es sich um einen potentiell versicherten Schaden gehandelt hätte…

Ablehnung des Schadens wegen des Gutachtens

Leider sind die Begriffe Gutachter und Sachverständiger nicht geschützt, d. h. jeder dahergelaufene Hansel könnte sich erdreisten sich so zu nennen. Nun will ich unterstellen, dass die Leute, die sich auf diesem Feld bewegen, mehrheitlich gut sind. Aber leider gibt es auch faule Eier, wie jene Bockwurst, die für dieses Gutachten einen Tauchgang im Senfkübel verdient hätte…

Was kannst Du tun?

Beten, dass Du einen guten Berater hast, der den Mist entweder selbst aus dem Weg räumt oder dir die nötigen Fachleute besorgt. Denn an dieser Stelle könnte schnell die Grenze zur unerlaubten Rechtsberatung überschritten werden.

Dessen unbenommen sind ein paar klare Worte angebracht, damit so ein Blödsinn nicht Schule macht! Frei nach Atze Schröder: „Gutachten? Ja ne, is‘ klaa‘!“

Daher die Kopie dessen, was ich an die Beteiligten gesandt habe. An der Stelle fällt mir auf, dass um 02 Uhr morgens – ich sitze gerade in Mexiko – die Überschriften schon mal der Müdigkeit zum Opfer anheimfallen, womit sie etwas…krude wirken. Que pena, lo siento! 😉

Beschwerde und potentielle Zurückweisung wegen Formmängeln des Gutachtens

Beratung gewünscht?

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte mit vereinfachter Gesundheitsprüfung bis 30.04.2022

Eigentlich ist es nicht mein Thema, denn ich bin auf die private Krankenversicherung sowie Altersvorsorge und Rente spezialisiert. Aber mein geschätzter Versicherungsmakler-Kollege Torsten Breitag kann eine hervorragende Beratung zum Thema Berufsunfähigkeit leisten. Auch unter Berücksichtigung der u. g. Aktion, die vielleicht für einige Ärzte und Mediziner interessant sein könnte.

Warum brauchen Mediziner einer Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ernsthaft? Hast Du im Studium, PJ oder Alltag keine Augen? Aus meiner Zeit im Krankenhaus ist mir keiner bekannt, der nicht schon Kontakt zu Medizinern hatte, die lange arbeitsunfähig oder berufsunfähig waren. Dennoch sind konkrete Zahlen spannend. Anbei eine Grafik des HDI, der die Sonderaktion für Mediziner anbietet, weshalb diese berufsunfähig werden:

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Die Leistung der berufsständigen Versorgungswerke ist nicht ansatzweise ausreichend, wie diese sogar selbst einräumen.

Jeder dritte Arzt fällt also aufgrund von psychischen Gründen aus, Tendenz steigend. Die Zahl ist vermutlich noch dramatischer, denn jeder 3. Student hatte bereits psychotherapeutische Behandlung und bekommt daher gar keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Gesamtkennziffer inkl. Dunkelziffer dürfte damit > 50% liegen. Aber selbst wem die Berufsunfähigkeit zu teuer ist oder wer keine bekommen kann, kann über eine gute Kombination aus Dread Disease inkl. Unfall und Pflege ca. 2/3 der sonstigen Gründe für den langfristigen Einkommensverlust absichern. Es gibt in jedem Fall eine Lösung. Zuerst die Berufsunfähigkeit, die Torsten berät. Wenn das nicht passt, kümmere ich mich um die Dread Disease und sonstige Ersatzprodukte.


Was sind die Rahmenbedingungen der Aktion?

Ich zitiere dabei großflächig aus den Unterlagen des HDI.

Die Zielgruppen sind:

  • Ärzte aller Fachrichtungen, die nach Abschluss des Studiums der Human­, Tier­ oder Zahnmedizin eine Approbation erhalten haben und eine Tätigkeit ausüben, die in Zusammenhang mit der ärztlichen Ausbildung und den medizinischen Fachkenntnissen steht.
  • Studierende der Human­, Tier­ oder Zahnmedizin, die ihr Physikum bereits bestanden haben

Nicht im Rahmen der Aktion versicherbar sind:

  • Berufliche Tätigkeiten, die – auch bei abgeschlossenem Medizin­studium – in keinerlei Zusammenhang mit der ärztlichen Ausbildung und den medizinischen Fachkenntnissen stehen
  • Studierende ohne Physikum (d.h. auch alle, die für das Physikum lernen, auf die Ergebnisse warten oder nur einen Teil davon abge­legt haben)
  • Sonstige Mitarbeiter von Ärzten
  • Apotheker
  • Heilpraktiker
  • Psychologen, Psychotherapeuten
  • Familienangehörige

Wie sehen ein paar Eckpunkte der Konfiguration aus?

  • Eintrittsalter max. 55 Jahre.
  • Max. 2.500€ für Arbeitstätige. Weniger, wenn bereits Aktionen mit vereinfachter Prüfung genutzt wurden.
  • Max. 1.500€ für Studenten der Medizin o.Ä.
  • Normale Dynamiken und Nachversicherungen sind möglich, was diese Aktion positiv hervor habt!
  • Steuerliche Optimierung über Betriebsrente oder Basisrente möglich.
  • Eine Leistungsdynamik ist möglich.
  • Manche Zusatz-Bausteine sind bedingt möglich.

Wie lauten die vereinfachten Gesundheitsfragen?

Es gibt allgemeine Voraussetzungen:

  1. Wurde bei der HDI Lebensversicherung AG oder einer anderen Gesellschaft ein Antrag auf Abschluss eines Versicherungsvertrages der zu versichernden Person aus Risikogründen abgelehnt, zurückgestellt oder nicht zu normalen Bedingungen angenommen, so behält sich die HDI Lebensversicherung AG das Recht vor, diese Person nicht zu versichern bzw. Auskünfte zur Beurteilung der Gesundheitsverhältnisse anzufordern und auszuwerten.
  2. Die Summe aus bereits versicherter Berufs-/Erwerbsunfähigkeits-Rente (ggf. inkl. Bonus) gegen Dienstfähigkeitserklärung (DFE) oder vereinfachte Gesundheitserklärung bei der HDI Lebensversicherung AG und der neu beantragten Berufs-/Erwerbsunfähigkeits-Rente bleibt im Rahmen der Regelungen des o. g. Kollektivvertrages.
  3. Wird infolge eines Erhöhungsantrages die Grenze für die ärztliche Untersuchung (mtl. Berufs-/Erwerbsunfähigkeits-Rente 2.500 EUR bzw. bei bAV 3.000 EUR) überschritten, so wird eine ärztliche Untersuchung notwendig; d. h. alle Vorversicherungen bei der HDI Lebensversicherung AG aus den letzten fünf Jahren inkl. ggf. möglicher Optionsrenten werden diesbezüglich berücksichtigt.

Die Nummer mit den Problemen bei anderen Gesellschaften ist schon derbe. Umso wichtiger, dass ein Versicherungsmakler anonyme Voranfragen macht und Du keine Probeanträge oder ähnlichen Unsinn zu den Akten gibst. Ein Probeantrag bleibt ein Antrag! Das VVG kennt keine Ausnahme für sogenannte Probeanträge.

Dazu kommen zwei allgemeine Fragen:

  1. Übersteigt die zu versichernde Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Rente (inkl. Bonusleistung aus der Gewinnbeteiligung) – einschließlich bereits bestehender oder beantragter Versicherungen für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit – 80 % bei Abschluss einer betrieblichen bzw. 60 % bei Abschluss einer privaten Vorsorge Ihres zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen jährlichen Bruttoeinkommens)?*
  2. Besteht oder bestand ein offizieller Nachteilsausgleich während der Schulausbildung?

* Als Einkommen gelten regelmäßige Einkünfte aus Arbeitstätigkeiten inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeldes; Tantiemen, Bonus- oder Sonderzahlungen sind grundsätzlich nicht zu berücksichtigen. Bei Selbständigen/Freiberuflern gilt der Gewinn aus Gewerbebetrieb bzw. aus selbständiger Tätigkeit als Einkommen.

Wenn hier beide Antworten „nein“ lauten, dann kann man sich die Gesundheitsfragen anschauen.

Die vereinfachten Gesundheitsfragen haben ein paar Haken

Einer ist, dass so bald für eine Anfrage „ja“ gesagt wird, die Aktion nicht mehr ohne weiteres nutzbar ist. Aber ein Profi kann ggf. eine andere Lösung finden. Also nicht aufgeben!

Es müssen demnach die u. g. Fragen verneint werden:

  1. Waren Sie in den letzten zwei Jahren länger als zwei Wochen durchgehend aus gesundheitlichen Gründen außer Stande, Ihre berufliche Tätigkeit auszuüben, oder üben Sie derzeit Ihre berufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt) aus?

(Eine Einschränkung Ihrer konkreten beruflichen Tätigkeit liegt vor, wenn Sie diese aus gesundheitlichen Gründen nur noch zu weniger als 50 % Ihrer gewöhnlichen Arbeitszeit ausüben können.)

  • Wurde bei Ihnen jemals ein Hirntumor, eine Krebserkrankung, Diabetes, eine HIV-Infektion, Multiple Sklerose, Epilepsie, Rheuma, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn oder ein Schlaganfall ärztlich festgestellt oder wurde bei Ihnen ein Grad der Behinderung (GdB), ein Grad der Schädigungsfolgen (GdS), eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) oder Berufs­ bzw. Erwerbsunfähigkeit zuerkannt, bzw. ein solcher Antrag in den letzten zwei Jahren gestellt?
  • Sind Sie derzeit oder waren Sie in den letzten drei Jahren in Behandlung
  • bei einem Kardiologen?
  •  bei einem Psychiater, Psychologen oder Psychotherapeuten oder wegen psychischer Beschwerden bei einem Arzt?
  •  bei einem Orthopäden?
  • Wurde Ihnen in den letzten drei Jahren
    • wegen einer Erkrankung des Bewegungsapparates mehr als 12 Behandlungen beim Therapeuten (Physiotherapeut, Ergotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker) verordnet?

Was sind ein paar Highlights des HDI und taugt die Versicherung was?

Grundlegend ja! Der HDI zählt zu den besseren Versicherungen auf dem deutschen Markt, da sie ein sehr gutes Vertragswerk haben, sowie eine funktionierende Risikoprüfung. Ein paar der Highlights für Ärzte zitiere ich aus deren Unterlagen:

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  • Erweiterte Infektionsklausel

Unsere Leistungen greifen bereits bei teilweisem Tätigkeitsverbot. Bei Infektionsgefahr können Sie über einen Hygieneplan belegen, welche beruflichen Tätigkeiten Sie noch ausüben können.

  • Verzicht auf Umorganisation

Bei Ärzten verzichtet HDI auf eine Umorganisation – unabhängig von Ihrer Mitarbeiteranzahl. Dies gilt, wenn und solange Sie uns nachweisen, dass keine konkrete Umorganisation erfolgt ist. Damit ist diese Klausel besser als bei der DÄV (Deutsche Ärzteversicherung).

  • Humanitäre Einsätze

Sie sind auch abgesichert, wenn Sie im Rahmen von humanitären Einsätzen tätig sind, z. B. bei „Ärzte ohne Grenzen“.

  • Sonderkonditionen bei Praxisfinanzierung

Wir bieten besondere Konditionen für Ihren Berufsunfähigkeitsschutz im zeitlichen Zusammenhang mit einer Praxisfinanzierung.

Aber das allein genügt nicht! Es ist zu wenig zur qualitativen Bewertung einer BU, die nur in einer Beratung erläutert werden kann. Daher soll es nur als Teaser dienen, ist aber keinesfalls vollständig.

Bewertung der Aktion

Daumen hoch
Daumen hoch

Man kann zwar sagen, dass die Fragen einfacher als die eines normalen Antrags sind, jedoch nicht so leicht, dass auch schwer Kranke leicht versicherbar wären. Daher ist es wichtig eine saubere Risikovoranfrage zu machen. Und nur weil die Berufsunfähigkeitsversicherung vielleicht nicht versicherbar ist, heißt es nicht, dass es keine gute Ersatzlösung gibt. Hier nochmal der Hinweis mit der Dread Disease. 😉

Beratung gewünscht?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Bei Torsten Breitag eine vollwertige Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung anfragen oder
  2. Bei mir eine Beratung zur alternativen Einkommenssicherung anfragen.

Egal was, am besten jetzt fragen! 😉

Dread Disease Beratung anfragen

Schritt 1 von 6
Für Versicherungen gibt es nur zwei Geschlechter. Bitte wählen Sie das zur Geburt genetisch ausgeprägtere Geschlecht. Im Falle einer Geschlechtsumwandlung oder Hormontherapie kontaktieren Sie uns bitte.
z. B. 02273-123456789
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Rentenversprechensunsinn: Kann ich mit 30 in Rente?

Nein, in 99,99% der Fälle geht es nicht! Vermutlich in noch weniger Fällen. Daran ändern auch keine Meldungen etwas, die völlig untypische Gegenbeispiele auflisten, wie kürzlich im Focus Money Online, den wir auch die Bild-Zeitung unter den „Fachmagazinen“ nennen…

Ein junges Paar geht mit Anfang 30 in Rente?

Ja, so steht es im Artikel, wo sie eine wundersame 4%-Regel anpreisen

Freut mich für die beiden, denn es ist großartig, wenn jemand sein Glück findet. Gerade in einem Alter, wo man noch was von der Welt und ihrer Erkundung hat! Leider taugt deren Beispiel nicht für die breite Masse, zumal sie Glück hatten sowie extrem gute Startbedingungen.

Aber wie haben die das geschafft?

Focus Money kommt mit der selbsterfundenen „4%-Regel“ und einem Haufen anderen Zahlen-Unsinns, der bestenfalls als halbgar bezeichnet werden kann.

Die Eckdaten der Frührentner

Alter: 32 Jahre, beide

Beruf: Computer-Ingenieure, beide

Startkapital: 500.000 CUD bzw. 339.000€ in 2012 (Sparleistung?)

Kapitalentnahme: 4%, 40.000 CUD bzw. 27.000€

Rentenbarwert (benötigtes Kapital): 1.000.000 CUD bzw. 678.000€ (2014 erreicht)

Rentenart: Ewige Rente

Dynamik der Kapitalentnahme: KEINE!!!!!!!!!

Schwankungsreserve: Keine Angabe

Depotzusammenstellung: 100% ETFs, darunter 40% kanadische Staatsanleihen, 20% kanadische Firmen, 20% US-Aktienfonds, 16% weltweiter ETF, 4% Emerging Marktes

Lebensmittelpunkt: Geo-Arbitrage (Thailand, Mexiko, Polen, Portugal)

Wie funktioniert das?

Gar nicht! Entweder das Paar lügt oder Focus Money, vermutlich beide. Warum? Weil die o. g. Zahlen bereits mathematisch unmöglich sind, die Hintergründe wie Steuern, Produkte, Risiko etc. noch gar nicht berücksichtigt. Dazu ein paar Zahlen…

Rechenfehler 01 – Deren Zahlen ohne Steuern und Dynamik

Selbst mit den Vorgaben aus dem Artikel ist ein höherer Geldbetrag notwendig, nämlich ca. 600.000€, was mehr ist als angespart wurde. Also stimmt etwas nicht! Und dabei habe ich mit 50 Jahren Zeitrente noch für die Kritisierten günstig gerechnet. Als ewige Rente sprechen wir über ein Vielfaches, was erspart werden müsste.

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Rechenfehler 02 – Deren Zahlen mit Steuern ohne Dynamik

Nehmen wir die Kapitalertragssteuer hinzu, werden schon 700.000€ benötigt. Zugegeben, in Kanada kann es vergünstigte Steuer-Lösungen geben. Aber die müssen erwähnt, sowie erklärt werden, um kein falsches Bild zu malen. Alles andere ist Irreführung!

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Rechenfehler 03 – Deren Zahlen ohne Steuern aber mit Dynamik

Ca. 1,05 Millionen Euro brauchen die beiden, um die konstante Geldentwertung zu kontern. Dabei gehe ich nur von 3% Dynamik aus. Da die beiden aber Geo-Arbitrage betreiben, müsste dieser Wert höher angesetzt werden, weil in Take-Off sowie Entwicklungsländern eine stärkere Inflation herrscht. Ist in Boom-Phasen einer jeden Volkswirtschaft so.

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Rechenfehler 04 – Deren Zahlen mit Steuern sowie Dynamik

Wenn richtig gerechnet würde, dann bräuchten die beiden ca. 1,35 Millionen Euro, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was sie angeblich haben und brauchen. Die ganzen Ungereimtheiten bis hierhin seien mal unbeachtlich. Die Zahlen sprechen für sich…

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Gesunder Menschenverstand hätte gereicht…

Selbst ohne mathematisches Verständnis, kann man die o. g. Zahlen in einen Entnahmerechner (z. B. von Zinsen-Berechnen.de) hämmern, um entsprechende Ergebnisse zu sehen.

Ginge es denn, wenn die Zahlen richtig wären?

Wäre die Mathematik korrekt, wäre es theoretisch möglich. Aber dann kommen noch andere Kritiken dazu.

Wie viele Menschen starten mit sechsstelligen Kapitalerträgen, kurz nachdem Sie ins Berufsleben eingestiegen sind? Wo kommt es her? Arbeitseinkommen kann es nicht sein. Und falls doch, wäre der ganze Artikel glatter Beschiss, weil die beiden dann pro Kopf über 100.000€ vom Anfang hätten verdient haben müssten, um nach Steuern und Lebenserhaltungskosten diese Sparleistung zu erbringen. Die absolute Ausnahme!

Wie viele Menschen können binnen fünf Jahren ca. 339.000€ sparen, also Ihr Kapital verdoppeln? Wie soll das risikofrei mit ETFs gehen? Wie viele Menschen, denen das gelingt, können von 2.250€ Brutto vor Steuern im Monat leben? Wovon zahlen sie Miete und Krankenversicherung? Ich wette, dass sie keine Krankenversicherung haben oder bestenfalls nur eine Reisekrankenversicherung. Das ist das „Geheimnis“ von 99% der digitalen Nomaden, die ich auf meinen Weltreisen kennen lerne. Absolut unverantwortlich!

Wie viele Menschen haben den Luxus, dass sie als digitale Nomaden in einem weltweit rar gesäten aber intensiv benötigten Beruf Geo-Arbitrage betreiben können, also Ihr Einkommen in den billigsten Ländern der Welt gehebelt verwenden können? Wie wollen die mit diesem Geld in Kanada oder Deutschland überleben?

Wie viel sind 2.250€ Brutto vor Steuern, Krankenversicherung und Miete denn nach der Inflation wert? Ohne eine mindestens 3% Leistungsdynamik genügt das Geld der beiden nicht mal ansatzweise. Alles wird teurer, was in deren Plänen keine Berücksichtigung findet.

Was passiert bei hohen Schwankungen des Depots? Die beiden müssen Rücklagen haben, um einen Verzehr des Depots zu verhindern. Im Artikel steht nichts davon. Was passiert bei einer Finanzkrise? Wenn Sachen wie 2000, 2008 oder 2014 passieren während laufend Konsum betrieben wird, bricht die Rechnung zusammen.

Wie ist das auf andere übertragbar? Wer hat so gute Startbedingungen? Fast niemand. Und jene, die solche Bedingungen haben, haben ohnehin kein Problem, das sie nicht lösen könnten.

Absoluter Bullshit-Artikel, bei dem der Autor die Unstimmigkeiten hätte erkennen oder zumindest prüfen müssen! Selbst ohne Fachkenntnisse! Denn wer die notwendige Mathematik nicht beherrscht, kann auf online Rechner zugreifen. Ein paar Eingaben sind selbst von einem NRW-Abiturienten zu bewerkstelligen…

Was ist die Lösung?

Es gibt keine Pauschallösung! Da die meisten Leute ein begrenztes Budget haben, müssen diese eine Reserve ansparen, sowie geförderte Vorsorge betreiben.

Für einfaches Ansparen einer Reserve oder auf ein bestimmtes Ziel hin, ist DWS EasyInvesto eine einfache sowie erprobte Lösung, die funktioniert. Das Produkt hat keine Abschlusskosten und ist selbstverwaltend, womit es für die Mehrheit der Leute geeignet ist. Für Laien-Profis gibt es andere Produkt-Lösungen.

Für richtige Altersvorsorge empfehle ich eine gute Beratung! Natürlich kann man früher in den Ruhestand gehen und natürlich sind Renditen von 6-8% möglich. Aber beides nicht ohne große Sparanstrengung, sowie mit einem gesunden Risiko.

Natürlich gibt es auch Lösungen dazwischen, die sind aber individuell zu ermitteln. Für die meisten Leute stellt es schon eine große Sparhürde da, wenn sie ein paar Jahre früher in den Ruhestand möchten. Sich an derartigen Exoten mit unfassbar guten Startbedingungen zu orientieren ist dabei nicht zielführend, denn Luftschlösser verschwinden beim nächsten Unwetter…

Altersvorsorge-Beratung gewünscht?

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Finanztest Bullshitting – Falscher Rat zur Schüler-Berufsunfähigkeitsversicherung

Lesedauer: Ca. 1 Minute

Grundlegend mag ich Finanztest, so wie andere Verbraucherschutzmagazine auch. Leider greifen die beim Thema Versicherungen regelmäßig ins Klo, so auch beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder

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Geld zurück für ungültige Beitragsanpassungen der PKV?

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Sind sie ungültig? Bekommst Du Geld zurück? Sicher? Ganz sicher? weiterlesen

blank VonWalter Benda

Pflicht-Aufgabe: Riester-Zulagen prüfen

Regelmäßig werden Riester-Zulagen falsch, unvollständig oder gar nicht gutgeschrieben. Leider wahr, denn die Digitalisierung bei Versicherungen und den zugehörigen Ämtern ist schlecht bis sch… weiterlesen