Einführung der Pflege ohne sinnvolle Finanzierung

[fusion_dropcap class="fusion-content-tb-dropcap"]W[/fusion_dropcap]as zum Geier soll das? Ernsthaft, was soll der Scheiß! Die soziale Pflegeversicherung (SPV) wurde 1995 eingeführt, ohne dass eine Sekunde an eine nachhaltige Finanzierung gedacht wurde. Ein Viertel Jahrhundert später ist das System marode und quasi bankrott. Was liegt da näher, als die Beiträge zu erhöhen?

Zum 01.07.2023 wird die Pflege teurer

Und der Klabautermann – der mMn nicht nur Unfug produziert, jedoch eine Menge – plant die u. g. Änderungen, wo er die SPV teurer machen will.[1]

Kinderlose müssten zzt. 3,4% des Bruttolohns zur PV zahlen, künftig werden es mit dem Zuschlag 4,0% des Bruttolohns sein.

Wer Kinder hat, soll vom 2. bis 5. Kind pro Kopf 0,15% Prämiennachlass auf die o. g. 3,4% Grundbeitrag bekommen, sprich zw. 0,15% bis 0,6% Nachlass. Effektiv müsste eine Familie mindestens 3 (!) Kinder haben, um weniger zu zahlen, wie vor der Reform. Sportlich!

Es ist ein politisches Problem

Es ist bestimmt kein Aufwand für die stramme(n) Rechte(n), welche mit kurzem Gedankenrückschluss die Demografie von Bio-Deutschen (deren Kampfbegriff, nicht meiner) sowie von „typischen“ Migrationsfamilien vergleichen und eine „Ausrottung der Deutschen“ oder ähnlichen Schwachsinn propagieren werden.

Ungeachtet der rechten Hetze finde ich das doof! Je nach höhe des Zusatzbeitrags, könnten einige GKV damit die Monatsgrenze von 1.000€/Monat überschreiten. Das wird bestimmt auf Gegenliebe stoßen!

Die PVN der PKV ist NICHT davon betroffen, denn deren Kalkulation ist kapitalgedeckt. Da parallel eingeführt und nicht ansatzweise ein so großes Problem wie die SPV habend, zeigt sich, dass effizientere Alternativen möglich wären, wenn politisch gewollt.

Was sind Lösungen?

Habe ich eine Glaskugel? Nein, doch bin ich überzeugt, dass die Sozialversicherung aufhören muss von der Hand in den Mund zu leben und mindestens teilweise kapitalgedeckt arbeiten muss. Auch dieses System hat Schwächen, aber offenbar deutlich weniger!

Am besten ist ohnehin der Wechsel in die PKV, wenn man es sich leisten kann und überhaupt eintreten darf. Dazu ist aber Beratung notwendig. Und die gibt es, wer hätte es gedacht, bei mir. Also frag an, am besten jetzt! 😉

Tipp am Rande: Mischmodelle, die gut sind aber kaum jemand kennt

Du kannst auch in der GKV bleiben aber u. U. von der günstigeren PVN der PKV profitieren. Es gibt auch ein Mischmodell, wo man Kassenmitglied bleibt aber die PKV-Vorteile genießt. Habe ich schon auf mein Beratungsangebot hingewiesen? 😉

[1] https://www.versicherungsbote.de/id/4909689/Pflegebeitrag-soll-zum-1-Juli-erneut-steigen/

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