Zielgruppen

PKV-Zielgruppe Mediziner: Arzt, Zahnarzt, Apotheker etc.

Die meisten Mediziner würden sich eher selbst aufopfern, statt einen Patienten verkommen zu lassen. Es geht so weit, dass sie sich mit Symptomen zur Arbeit zwingen, bei denen sie ihre Patienten längst krankgeschrieben hätten. Nicht selten muss man die Mediziner mit erhöhtem Nachdruck zur Selbstsorge zwingen.[1] Ärztlicher Präsentismus wird diese Einstellung genannt,[2] die oft dauerhafte Schäden bei Medizinern verursacht.[3] Dabei schadet diese Einstellung nicht nur der Gesundheit, auch der Versicherungsschutz ist gefährdet. Ist ein Arzt krankgeschrieben, geht aber dennoch zur Arbeit, könnte die BG eine Leistung verweigern, da es ggf. nicht als Wegeunfall anerkannt wird. Daher sollte Kontakt zum Arbeitgeber aufgenommen werden, damit die BG in der Leistungspflicht ist und dem Arzt kein Vorwurf des Raubbaus gemacht werden kann.[4]

Diese Einstellung wird unbewusst auf andere Berufe übertragen, so auch auf Versicherungsagenten und -makler. Doch gelten Mediziner (Ärzte, Veterinäre, Pharmazeuten) in der Versicherungsbranche als die am schlechten beratene Berufsgruppe der Akademiker. Das liegt an vielen Gründen – vermutlich auch am o. g. – und macht auch vor den großen Ärzteberatern nicht halt. Die deutsche Ärzte- und Apotheker-Bank („apoBank“) war mit 50 Millionen Euro in den Cum-Ex-Skandal verwickelt.[5] Der Apothekenversicherungsvermittler Aporisk hat vollmundig falsche Versicherungsversprechen geliefert, was zu Schadensersatzklagen sowie dem Verlust kooperierende Verbände führte.[6] Regelmäßige Fälle von falsch oder gar nicht Haftpflicht versicherten Ärzten sind keine Ausnahmen.[7] Viele Ratgeber-Plattformen sind Interessen gesteuert, da Sie Gastbeiträge von Autoren zulassen, die im Wettbewerb zum kritisierten Thema stehen. So erklärt beispielsweise der Autor einer fondsbasierten Vermögensverwaltung, warum Versicherungsprodukte viel schlechter als Fondsprodukte sein, die es abzuschließen gilt, getarnt als Fachartikel eines Ärzte-Ratgebers.[8]

Erschwerend hinzu kommt, dass täglich (!) 3.000 Fälle von Verbalaggressionen gegenüber Ärzten gibt, weshalb vier von zehn Ärzten schon Opfer wurden. Ein Viertel alle Ärzte hat sogar körperliche Gewalt in der Berufsausübung erfahren! Theoretisch müssten alle Verbalaggressionen – auch Bedrohung und Einschüchterung – innerbetrieblich dokumentiert, sowie zur Unfall-Anzeige gebracht werden.[9] Die Realität sieht anders aus, leider!

Für die eigene Versicherung sollten Mediziner die gleiche Umsicht walten lassen wie für Patienten. Es ist gut, wenn Sie Ihrem Berater vertrauen. Das entbindet Sie aber nicht von der Verwendung des gesunden Menschenverstands!

Für Ärzte gelten grundlegend die gleichen Zugangs-Regeln, wie für andere Arbeitnehmer oder Selbstständige. Oft kommen Sie schon während des Studiums mit der PKV in Berührung. Auch gibt es für das praktische Jahr (pJ) Ärztetarife, die analog den Ausbildungstarifen anderer Berufsgruppen funktionieren. Selbst, wenn es „nur“ ein Praktikum ist, können junge Ärzte bereits in die PKV. Egal ob man es nun Famulatur oder anderweitig nennt.[10] Diese Tarife sind sehr günstig, weil sie keine Alterungsrückstellungen bilden. Auf mittlere sowie lange Sicht sind die Ausbildungstarife – auch Assistenzarzttarife genannt – deutlich teurer, als wenn Sie direkt in die vollwertigen Tarife inklusive Alterungsrückstellungen eintreten.

Ärztetarife und Beitragsrabatt

Wenn Sie die Bedingungen für einen PKV-Beitritt erfüllen, ist diese oft lukrativ, was an den hohen Prämien der GKV bei Mitgliedern von Versorgungswerken liegt. Einige Gesellschaften bieten gesonderte Arzt-Tarife für Zahnärzte oder Humanmediziner an. Teils auch für deren Angehörige, teilweise sogar, wenn der Mediziner nicht selbst bei der gleichen Versicherung versichert ist. Gut ist bspw. die u. g. Version der Rabatt-Regel:

„Ehepartner/innen, Lebensgefährten/Lebensgefährtinnen und Kinder erhalten die Rabatte auch, wenn der Humanmediziner bzw. die Humanmedizinerin bei einem anderen Versicherungsunternehmen krankenversichert ist.[11]

Achtung: Dieser Nachlass kann wegfallen, z. B. wg. Scheidung. Aber der Nachlass sollte fortbestehen, z. B. durch Individualzusage:

„Hallo Herr XXX, nach Rücksprache mit Hr. YYY (Abteilungsleiter), kann eine Ärztin die bei Vertragsabschluss als Ärztin tätig ist und in die Ärztetarife kommt auch weiterhin so versichert bleiben können, auch wenn Sie irgendwann nicht mehr als Ärztin arbeitet. Viele Grüße,

<< Vorname Nachname >>, Kunden- und Vertragsservice“[12]

Meist gilt ein tarifliches Erstattungsverbot der PKV bei Behandlungen durch Angehörige, was vorher zu prüfen ist. Es wird zumeist analog auf Primärarzttarife angewandt, d. h. sich selbst oder Familienangehörigen Überweisungen zu erstellen ist nicht in jedem Fall möglich. Daher sind Primärarzttarife für Mediziner so schlecht, wie für Normalversicherte auch.

Es haben jedoch nicht alle PKVU spezielle PKV-Tarife für Ärzte, wobei die Größe kein Kriterium ist. So hat beispielsweise die Debeka im Jahr 2010 Arzttarife eingeführt sowie im Jahr 2023 wieder eingestellt, weil diese sich nicht durchgesetzt haben.[13]

Arzt-Tarife haben oft einen Beitragsrabatt, z. B. 20% auf den ambulanten und stationären Tarifbeitrag. Vereinzelt gibt es auch Tarife, die günstiger sind, weil Sie Selbstbehalte in bestimmten Leistungs-Bereichen haben, die Ärzte günstig selbst versorgen können, z. B. Medikamente.

Ärzte können auch in die normalen Tarife einer Gesellschaft eintreten, wobei dies nachteilig im Vergleich zu den Normaltarifen sein kann, aber nicht muss. Zumeist ist es jedoch günstiger bei gleicher Leistung! Ein Arzt-Tarif ist nicht per se besser oder schlechter als ein Normaltarif. Arzt-Tarife haben mehr uneinheitliche Risikomerkmale, weshalb das PKVU mehr Maßnahmen zur Wahrung der Interessen dieser Teilkollektive ergreifen muss, um daraus resultierende Belastungen dieser Teilkollektive zu verhindern. Beispielsweise durch Beschneidung der Tarifwechseloptionen, Optionsprämien, Risikoprüfungen etc. In Summe Maßnahmen, um Tarifwechselbewegungen einzudämmen.[14] Das gelingt mal besser, mal schlechter.

Vorsicht ist zudem geboten, wenn für die Arzttarife isolierte Beiträge beworben werden, z. B. auf Basis einer Beitragsgarantie, wie im u. g. Allianz-PKV-Beispiel:

Grafik 14 – Beitragsgarantie der Allianz PKV für Heilwesen[15]

Hier gibt es den Indikator, dass der Nicht-Arzt-Tarif entweder keine oder eine kürzere Beitragsgarantie hat. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Arzt-Kollektive zu klein sind, als dass sie ohne Durchschnittspreisbildung mit Stütztarifen auskommen, bedeutet eine große Anpassung im Nicht-Arzt-Tarif oft eine Anpassung im Arzttarif. Da Ärzte aber ein begehrteres Risiko in der PKV sind, kann ein PKVU versucht sein durch solche Garantien notwendigen Anpassungen hinauszuzögern, seine zu niedrige Prämie länger wettbewerbsfähig zu halten, um via Staubsaugereffekt länger Kunden einzusammeln, die später hoffentlich nicht wechseln können, weil es unwirtschaftlich oder gesundheitlich unmöglich ist.

Über Gruppentarife bekommen auch „sonstige“ Mediziner – nicht nur Humanmediziner, sondern auch Krankenschwestern, MTAs, Veterinäre etc. – einen erleichterten und/oder vergünstigten Zugang, wobei diese nach Erfahrung des Autors in der Praxis eine untergeordnete Rolle spielen.

Zielgruppen

Ärzte Zahnärzte Krankenpflege-Berufe Med. Assistenzberufe Apotheker Tierärzte
Angestellte

Selbstständige

Beihilfeberechtigte

Angestellte

Selbstständige

Beihilfeberechtigte

Schwestern

MTA

PTA

Arzthelfer

Zahnarzthelfer

Bademeister

Masseure

Hebammen

Zahntechniker

Logopäden

Psychotherapeuten

Heilpraktiker

Gruppenversicherungspartner

Verband der Heilberufe

(KV-GV570)1

Verband der Heilberufe

(KV-GV415)2

Ärztekammern/Zahnärztekammern Verbände u. Vereinigungen Pflegepersonal Apotheker

Verbände

Tierärzte

Kammern

Marburger Bund
Kassenärztliche Vereinigung

1 Arzt der Humanmedizin 2 Sonstiger Heilberuf

Neben Ärzten kann auch den anderen Heilberuf-Zielgruppen wie Zahnärzten, Tierärzten, Apothekern, Pflegeberufen oder medizinischen Assistenzberufen z. B. über eine Mitgliedschaft im Verband der Heilberufe (VdH) eine attraktive Krankenversicherungs-Lösung angeboten werden.

Grafik 15 – Allianz Gruppenverträge für Mediziner[16]

Generell gilt, dass die PKV nicht mehr als die angefallenen Kosten erstattet, so dass bei Eigenleistung oder Bezug über die eigene Apotheke nicht die Gewinnmarge bezahlt wird, sondern höchstens der Einkaufspreis mit Großhandelszuschlag. Dies kann Gewinn schmälernd sein, da Einkaufspreis und Weiterverkaufspreis nicht zwingend der Marge des Mediziners entsprechen.[17]

Höchstrichterliche Rechtsprechung liegt bisher noch nicht vor, weshalb zzt. unklar ist, wie beispielsweise bei Sozietäten, Gewinnabführverträgen oder ähnlichen Konstellationen verfahren wird, bei denen der PKV-Versicherte nicht alleiniger Nutznießer des vergünstigten Eigenbezugs wäre.[18]

Was ist, wenn der Hauptversicherte nicht mehr Arzt ist

Wichtig, bei einigen PKVU ist die Bedingung, dass der Arzt weiterhin aktiv tätig ist. Geht dieser z. B. in Rente oder übt eine andere Tätigkeit aus, z. B. Medizin-Professor, entfällt der Rabatt. Ein guter Vermittler kann für diese Fälle eine Einzelabsprache treffen, dass dieser Nachlass weiterhin gewährt wird. Diese könnte wie folgt aussehen:

Von: Vorname Nachname < Vorname.Nachname@PKV.de>

Gesendet: Dienstag, 26. September 2023 20:14

An: Maklerbetreuer Vorname Nachname <MB@PKV.de>

Betreff: AW: Ärztin und Nachlass

Hallo Herr XY, Herr Benda,

nach Rücksprache mit Hr. Fachbereichsleiter, kann eine Ärztin die bei Vertragsabschluss als Ärztin tätig ist und in die Ärztetarife kommt auch weiterhin so versichert bleiben können, auch wenn Sie irgendwann nicht mehr als Ärztin arbeitet.

Viele Grüße aus Stadt

Krankentagegeld für Ärzte

Es gibt Sonderklauseln für Ärzte. Einer der großen Unterschiede ist das Krankentagegeld, denn Ärzte können meist höhere Tagessätze absichern, die auch eine geringere Karenzzeit aufweisen, sowie zusätzliche Leistungsauslöser kennen.

Wichtig ist, dass beim Krankentagegeld spezielle Medizinerklauseln berücksichtigt werden, z. B. die Berücksichtigung von Diensten oder privatärztlicher Liquidation. So muss z. B. bei freiberuflichen Ärzten unterschieden werden zwischen Gewinn und Umsatz bzw. bei angestellten Ärzten zwischen Brutto- und Nettolohn. Die Auswahl sollte auch in Hinblick auf eine mögliche Selbstständigkeit als niedergelassener Arzt erfolgen. Mediziner benötigen die Option auf eine höheres Krankentagegeld als die meisten anderen Berufe, das möglichst auch Betriebskosten absichern können sollte.

Bei Praxisneugründungen, -übernahmen oder Ausgründungen gilt ein sog. Jungpraxenprivileg, nach dem mindestens die durchschnittliche Vergütung der Facharztgruppe als Vergütung zu erwarten ist.[19] Leider müssen oft selbst die Durchschnittswerte eingeklagt werden, da die KVN willkürliche Kürzungen vornehmen.[20] Diese Werte können im Rahmen eines Krankentagegeldes angegeben werden.

Aufgrund von Karrieresprüngen, ist oft eine spätere Aufstockung des Krankentagegeldes notwendig. Gerade, weil bei einigen Tarifverträgen für Jungmediziner zu Karriere-Beginn eine befristete KTG-Aufstockung gezahlt wird.[21] Daher sind eine Dynamik oder Anpassungsoption wichtig. Aber der Abschluss ist trotz Vorerkrankungen möglich, bspw. bei der DKV im Tarif KTAA. Somit kann es sein, dass aufgrund von Karrierefortschritt später ein zusätzliches Krankentagegeld bei einer anderen Versicherung abgesichert wird, wenn es aufgrund von Gesundheitsangaben nicht mehr bei der eigenen PKV nachversichert werden kann.

Rabatte für bestimmte Gruppen, etwa der Mitgliedschaft im Hartmannbund,[22] existieren vereinzelt. Meistens sind diese nicht hoch genug, um einen relevanten Einfluss auf die Auswahl zu haben.

Wichtig: Sowohl das Krankentagegeld als auch etwaige Ersatzversicherungsprodukte, z. B. die Praxisausfallversicherung oder die Dread Disease Versicherung als sog. Keyman-Police, sehen keine Mittelverwendung vor. Sie können frei über die Mittel verfügen. Im Zuge der Praxisabsicherung könnten so auch im begrenzten Rahmen Ersatz-Ärzte beschäftigt und entlohnt werden, die eigentlich keine Erlaubnis[23] haben, bspw. weil es Flüchtlinge aus dem Ukraine-Krieg sind,[24] die aber als Betriebskosten berücksichtigungsfähig sind.

Beitragsungleichheiten beim Arzt-KTG

Bei Medizinern gibt es stärkere Ungleichheiten im Kollektiv, was zu unverhältnismäßigen Unterschieden beim Krankentagegeld führen kann.

Beginn-Tag Tagessatz Monatsprämie
TM3+ 115,00€ 225,40€
TM7+ 115,00€ 101,20€
TM14+ 115,00€ 62,10€
TM21+ 115,00€ 43,70€
TM28+ 115,00€ 37,95€
TM42+ 115,00€ 40,25€
TM63+ 115,00€ 28,75€
TM84+ 115,00€ 23,00€
TM365+ 115,00€ 2,30€

In der Tabelle finden Sie Beispiele für die Prämienunterschiede des Krankentagegelds bei Medizinern bei der Barmenia (Stand 2021-08). Im vorliegenden Fall ist erkennbar, dass ein Krankentagegeld, was bereits ab dem 28. Tag (37,95€) leistet, günstiger ist als ein gleich hohes Krankentagegeld ab dem 43. Tag (40,25€). Auch das KTG ab dem 21. Tag ist im Verhältnis günstiger und wäre daher zu bevorzugen. Ähnliche Optimierungen sind auch bei anderen PKVU möglich. Diese Beitragsvorteile werden mit der Zeit jedoch abschmelzen.

Dieser Vorteil ist nur temporär, denn langfristig werden sich die durchschnittlichen Prämien den durchschnittlichen Kosten angleichen, weshalb der Vorteil schwinden wird.

Sie müssen auch in die Zukunft schauen, denn wenn Sie sich mit einer Praxis niederlassen oder die Nachfolge antreten, steigt regelmäßig der Bedarf. Der Reinertrag einer Praxis ist vergleichbar mit dem Bruttolohn eines Arbeitnehmers, denn er stellt die Differenz dar, nachdem Praxisausgaben inklusive Lohnkosten in Abzug gebracht wurden.[25] Mindestens dieser Beitrag sollte über ein KTG finanziert werden. Praxiskosten können teils steuerlich günstiger über eine Praxisausfallversicherung versichert werden.

Negativbeispiel für Nicht-Ärzte-KTG

Auch müssen Sie darauf achten, dass ein Krankentagegeld in ausreichender Höhe versichert ist und bei Gründung/Übernahme einer Praxis entsprechend angepasst werden kann. Im u. g. Beispiel wäre das Problem, dass Sie bei Übernahme oder Gründung einer Praxis noch keinen Einkommensnachweis erbringen können. Mit 6.000€ Krankengeld pro Monat bestreiten Sie aber nur die eigenen Ausgaben, keinesfalls aber können Sie einen Ersatz-Arzt oder die Praxiskosten finanzieren. Ob Sie dann eine entsprechende Betriebsunterbrechungsversicherung oÄ abschließen können, ist fraglich.

Ein anderes Problem im u. g. Beispiel wäre, dass bei Rückkehr in die GKV, z. B. Ärztin in Elternzeit mit Teilzeitbeschäftigung, eine Kürzung des KTG erfolgt, weil der maximal versicherbare Tagessatz überschritten ist. Wie aber erhöhten Sie es anschließend, wenn die Einkünfte ggf. nicht nachgewiesen werden können oder Sie zu krank für eine Erhöhung wären? Hier muss eine Einzelabsprache getroffen werden, bspw. für eine temporäre Anwartschaft.

Hallo zusammen,

es gibt Änderungen in Sachen Annahmerichtlinien Krankentagegeld:

() NEU: PKV-Versicherten ohne Voll-KV bei der ARAG und freiwillig GKV-Versicherten bieten wir nur noch ein KT mit einem maximalen Tagessatz von 200,00 EUR an. Eventuell anderweitig bestehende Kranken- und Krankentagegelder werden berücksichtigt.

Für Personen mit einer Voll-KV bei der ARAG beträgt der maximal absicherbare Tagessatz der Krankentagegeldversicherung 500,00 EUR. Sollte im Ausnahmefall einmal eine höhere Absicherung angestrebt werden, wird diese im Einzelfall geprüft und entschieden.

() Zusätzlich geltende Annahmerichtlinien bzgl. Existenzgründer, Berufe, Karenzzeiten, maximale Tagessätze bei bestimmten Tarifen bleiben hiervon unberührt und unverändert.

() Ab einem Tagessatz von über 200,00 EUR ist unverändert ein Einkommensnachweis erforderlich.

Bitte die neuen Annahmerichtlinien ab sofort bei der Antragsaufnahme berücksichtigen.

Die Information bitte auch an den erforderlichen Verteilerkreis weitergeben – Viele Dank! Sollte es Fragen geben, gerne melden.

Viele Grüße

Grafik 16 – ARAG Mailing zum KTG vom 31.01.2023

Die o. g. eventuell bestehenden anderweitigen Krankheitskostenabsicherungen betreffen Praxisausfallversicherungen, Unfallversicherungen etc.

PKV-Besonderheiten für Veterinäre

Veterinäre genießen selten Vergünstigungen. Vereinzelt werden diese wie Humanmediziner versichert. Dabei handelt es sich um vereinzelte vertriebliche Praxis, die gegen die Tarifannahmerichtlinien und diverse Gesetze verstößt und erhebliche Restrisiken aufweist, da Veterinäre keine verschreibungspflichtigen Medikamente für Menschen erstellen dürfen. Sollten Veterinäre sich fälschlicherweise als Humanmediziner versichern und es kommt heraus, droht die Tarifumstellung mit verzinster Nachzahlung, wobei hier von Arglist und zehn Jahren Verjährung auszugehen ist.

PKV-Besonderheiten für Zahnärzte

Bei Zahnärzten gibt es Tarife, welche keine Zahnleistungen versichern, sondern nur die Materialkosten. Auch Mischmodell aus anteiliger Zahnleistung sowie Materialkosten existieren. Daraus können sich Vor- und Nachteile ergeben.

Für angestellte Zahnärztinnen gibt es eine Besonderheit beim Krankengeld, da die Schwangerschaft per Definition ein Tätigkeitsverbot auslöst, in dessen Folge der Arbeitgeber sowie das Krankengeld das Einkommen fortzahlen. Dieser Schutz gilt nicht für Partnerinnen oder niedergelassene Zahnärztinnen.[26] Eine Ausnahmen gilt nur, es möglich wäre der Frau eine reine Verwaltungstätigkeit ohne Infektionsgefahr zu ermöglichen.[27]

Achtung: Nicht alle PKV-Tarife leisten vom ersten Tag des Beschäftigungsverbots an!

PKV-Besonderheiten für Pharmazeuten und Apotheker

Apotheker können vereinzelt die Medikamente mit einem erhöhten Selbstbehalt versehen, womit der Beitrag sinkt. Diese tariflichen Vorteile sind aber mittlerweile fast ausgestorben, so dass Apotheker mehrheitlich wie normale Arbeitnehmer behandelt werden.

Vorsicht sollten Apotheker vor Klauseln walten lassen, welche die Leistung gänzlich ausschließen. Da Arzneimittel der teuerste Leistungsblock der KV geworden sind, wären solche Klauseln ein K.O.-Kriterium, das keinesfalls den Beitragsrabatt rechtfertigt. Ein solche Klausel könnte beispielsweise wie im fiktiven Beispiel lauten:

Dem Apotheker sowie in häuslicher Gemeinschaft wohnende Angehörige erhalten einen Beitragsnachlass in Höhe von 15%, wenn sie auf die Kostenerstattung für Arznei- und Verbandmittel verzichten.“

PKV-Besonderheiten für Assistenzärzte und PJ-ler

Aus Gründen der Vereinfachung werden „PJ-ler“ und „Assis“ gleichgestellt. Hier lauern Gefahren, denn es werden ähnliche „Fallen“ versteckt, wie bei den Beamtenanwärtertarifen. Häufig ist es so, dass die Assistenzarzttarife bestmögliche Leistung aufweisen, eine hohe Beitragsrückgewähr (teils bis zu sechs Monatsbeiträge) und überproportional günstig sind, weil Sie OHNE Alterungsrückstellungen kalkuliert sind. Daraus ergeben sich Probleme:

Die Beiträge sind oft als Treppenfunktion kalkuliert. So kann es sein, dass Sie mit 29 Jahren einen Beitrag X€ zahlen, der ab dem 30. Lebensjahr auf X+Y€ steigt. Dies kann Preisüberraschungen bergen. Außerdem sind Tarife ohne Alterungsrückstellungen maximal bis zum 39. Lebensjahr erlaubt. Ab dem 40. Lebensjahr müssen Sie in die Normaltarife.

Auf lange Sicht ist der Beitragsrabatt für den vermeintlich günstigeren „Assi“-Tarif ohne Alterungsrückstellungen nie günstiger als die PKV mit Alterungsrückstellungen abzuschließen. Selbst aus der „Ersparnis“ finanzierte alternative Anlagen können das meist nicht ausgleichen, weil der „eingesparte“ Arbeitgeberzuschuss nicht für diese gezahlt wird. Konkrete Zahlen zum Assistenzarzttarif finden Sie im Kapitel Beitragskalkulation.

Hinzu kommt, dass der spätere Vollkostentarif teilweise schlechtere Leistungsinhalte hat als der Assistenzarzttarif. Somit werden junge Ärzte oft mit falschen Versprechen gelockt, die sich als Enttäuschung offenbaren.

Die Beitragsrückgewähr ist bei einigen Anbietern davon abhängig, dass Sie noch „Assi“ sind. Wenn Sie aber nach der Facharztprüfung in den Normaltarif wechseln, verlieren Sie bei einigen Anbietern den Anspruch auf die Beitragsrückgewähr.

Meiden Sie Assistenzarzttarife! Sie zahlen auf mittlere und lange Sicht drauf!

PKV-Besonderheiten für Medizin-Studenten

Es ist am vielen Hochschulen eine Masche, dass Finanzdienstleister wie z. B. Horbach (Swiss Life Select)[28] oder MLP versuchen bereits Studenten als Kunden zu gewinnen.[29] Dies geschieht über „kostenfreie“ Seminare, White-Label-Lehrbüchern, Bewerbungstrainings etc.

Sie sollten solche Angebote mit sehr großer Skepsis betrachten, denn idR fehlen Ihnen die Erfahrungen, um Qualität wirklich beurteilen zu können. Meist versuchen die jungen Berater Sie über die emotionale Schiene zu gewinnen. Erfahrene Kollegen betreiben diese Form der Akquise normalerweise nicht. Emotionen sind aber ein schlechter Ratgeber bei Finanzthemen!

Während Themen wie die Privathaftpflicht (meist über die Eltern), Berufsunfähigkeit und PKV bzw. PKV-Optionstarife Sinn ergeben, sind andere Versicherungsthemen oder gar Geldanlage mit gesunder Skepsis zu betrachten. Sie werden als Mediziner genug Zeit und Geld haben, um etwaige „Opportunitätsverluste“ durch den späteren Einstieg zu kompensieren. Es gibt keine Eile!

Spannend ist u. a. das neue Angebot der Halleschen KVaG, denn der Optionstarif der Halleschen kann während des Studiums durch Teilnahme an zwei Umfragen jährlich kostenfrei sein und im Anschluss nochmal in einen regulären Optionstarif umgetauscht werden.[30] Dies ermöglicht sehr viel Flexibilität, so dass Auslandssemester, Praxissemester, Ärzte ohne Grenzen oder Teilanstellungen keine Hindernisse darstellen.
Neugierig? Dann sind Sie genau auf die Werbemasche der Versicherungsindustrie reingefallen, denn auch andere PKVU haben Optionstarife, die bis zu 20 Jahre lang Flexibilität ermöglichen. So lang sollte nicht einmal ein Medizinstudium brauchen. Darum gilt: Holzauge sei wachsam!

Bei der Tarifauswahl sollten sich Studenten nicht am Status Quo orientieren, sondern an der langfristigen Perspektive, die zumeist der angestellte Arzt oder der Praxisinhaber ist.

PKV-Besonderheiten für verbeamtete oder Militär-Ärzte

Sie profitieren sowohl von den Beamten- als auch Medizinervorteilen. Leider sind diese Tarife nicht über Vergleichssoftware oder die Portale der Versicherungen darstellbar, sondern müssen immer individuell berechnet werden.

Wichtig ist die Berücksichtigung eines Karriere-Fortschritts, da eine Rückkehr in die Privatwirtschaft oder Zwischenetappen über den öffentlichen Dienst eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Der Autor vermutet, dass diese Sparmaßnahmen künftig ausgeweitet werden. Die PKV muss sich diesem Schutz anpassen. Daher gilt hier mehr denn je, dass eine Anwartschaft für einen Krankentagegeldtarif unverzichtbar ist. Je nach Menge der Dienste (24h-Dienste; DUZ; DZA; etc.) kann auch ein Krankentagegeld für die aktive Dienstzeit geboten sein, weil der Verdienstausfall keine Dienste etc. berücksichtigt.

PKV-Besonderheiten für freie Mitarbeiter

Es ist gängige Praxis, dass z. B. Physiotherapeuten, Vertretungen etc. in Rahmen der Praxis eingegliedert sind, aber aus diversen Gründen nicht als Arbeitnehmer geführt werden, sondern als Freiberufler, hilfsweise Gewerbetreibende. Wenn eine Eingliederung in die Praxisorganisation vorliegt und kein Unternehmerrisiko vorliegt, gilt der freie Mitarbeiter als Angestellter, sowohl steuerlich als auch für die PKV. Typische Indizien für die abhängige Beschäftigung sind im Wesentlichen nur die Patienten der Praxis zu behandeln, maßgeblich deren Infrastruktur zu nutzen (z. B. als eigener Terminplaner), kein eigener Werbeauftritt, keine Partnerschaft in der Praxis sowie kein eingesetztes Kapital.[31] Das Risiko der fehlerhaften Klassifizierung liegt beim fiktiven Arbeitgeber. Aber auch der freie Mitarbeiter kann ein nachträgliches Zuzahlungsrisiko haben, wenn beispielsweise Rente, Versorgungswerk, Krankenkasse oÄ nachgefordert wird.

Selbst bei einer signifikanten Praxisbeteiligung (z. B. 35%) mit Dienstvertrag wird von Arbeitnehmer-Tätigkeit gesprochen, wenn eine Praxiseingliederung vorliegt und das wirtschaftliche Unternehmer-Risiko der „freien“ Mitarbeit nicht oder höchstens geringfügig vorhanden ist. Auch eine großflächige Gewinnabführung (z. B. 65%) an die Praxis qualifiziert nicht als unternehmerisches Risiko.[32]

Bei MVZ ist dies ausgeurteilt. Fehlendes unternehmerisches Risiko oder fehlende Entscheidungskompetenz auf MVZ-Ebene oder feste Arbeitszeiten führen zur Aberkennung der Selbstständigkeit. Zudem gefährden sie die Zulassung des MVZ.[33] Dies kann zu unliebsamen Nachforderungen in der Sozialversicherung führen und ggf. rückwirkend die PKV gefährden, z. B. bei einer Ärztin mit halber Stelle, welche dadurch unter JAEG liegen würde.

Faustformel: Je weniger Sie wie ein freiberuflicher Arzt agieren (dürfen), umso eher werden Sie wie ein Arbeitnehmer eingestuft.

Etwaige Rechtsstreitigkeiten bzgl. Etwaiger fehlender AG-Zuschüsse zur PKV würden vor einem Sozialgericht geführt werden.[34]

Gefahr bei religiöser oder spiritueller Arbeit

Vereinzelt üben Mediziner Dienste in Glaubensgemeinschaften aus, z. B. als Ordensschwester oder Mönchsbruder. Oft geschieht dies über sog. Gestellungsverträge, die mit der geistlichen Genossenschaft geschlossen werden, z. B. einem Diakonissenhaus oder Orden.[35]

Obwohl diese oft ähnlich einem Arbeitsvertrag sind, gibt es Unterschiede. Wird beispielsweise kein klassischer Lohn gezahlt, sondern etwa Gotteslohn – höchstens mit Übernahme von Unterkunft und Verpflegung sowie einen kleinen Auslagenersatz – wären bei Corona-Entschädigung oder „Arbeitsunfähigkeit“ keine Ersatzleistungen zu erwarten.[36] Eine klassische Erwerbstätigkeit liegt ja nicht vor. In der Folge sollten Mediziner prüfen, ob beispielsweise das Krankentagegeld fortgeführt werden kann oder in eine Anwartschaft umgewandelt werden sollte. Ähnliches gilt für die Logik der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn der Gotteslohn oder Glaubensdienst stellt gerade keine auf den Unterhalt gerichtete Erwerbstätigkeit dar.

Gefahr bei Bonuszahlungen & für Pool-Ärzte

Gefahr durch Bonuszahlungen

Es ist in einigen Praxen und Krankenhäusern gelebte Praxis, dass den Mitarbeitern als Dankeschön ein stichtagsbezogener informeller Bonus ausgezahlt wird. Nicht selten vom Privatkonto des Direktors bzw. Praxisinhabers.

Sie sind nicht für die steuerliche Verfehlungen des Bonusgebers verantwortlich, der oft steuerliche Fehler begeht, da es meist von den Finanzbehörden als sog. verdeckte Gewinnausschüttung betrachtet wird.

Um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, sollte der Bonusgeber diesen schon pauschal versteuert haben. Alternativ sollte es als Gehaltszahlung überwiesen werden. Fallen beide Optionen weg, sollten Sie es mindestens als freiberufliche Einnahme bei der Steuer deklarieren, was auch andere Vorteile bieten kann. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater und machen Sie sich nicht der Steuerhinterziehung schuldig!

Gefahr für Pool-Ärzte

Da die Deutsche Rentenversicherung Bund nach neuen Einnahmequellen sucht, werden vermehrt Prozesse geführt, um neue Zielgruppen für die Pflichtversicherung zu erschließen. In dem Zusammenhang wurden Prozesse gegen die kassenärztlichen Vereinigungen geführt, weil ein Arzt nach Rückgabe seiner Kassenlizenz zur vertragsärztlichen Versorgung noch als Rentner in einem Notfallzentrum tätig war, dabei idR Wochenend- und Notdienste gegen Stundenvergütung durchführend.

Er wurde dabei nicht als freiberuflicher Honorararzt eingestuft, sondern als Arbeitnehmer. U. a., da er weisungsgebunden sowie in die Organisationsstruktur der KVN eingebunden ist.[37]

Es ist davon auszugehen, dass diese Rechtsprechung auf ähnliche Konstellationen zutreffen wird. Ein Statusfeststellungsverfahren ist daher angeraten.

Tipp für Praxisinhaber: Ergänzende bKV

Einige Bausteine, die eigentlich in die PKV gehören, können über eine sog. betriebliche Krankenversicherung gelöst werden, kurz bKV. Die bKV ist eigentlich gedacht, um Mitarbeitern Zusatzleistungen zu gewähren, dabei sozialversicherungsrechtlich und steuerlich subventioniert. So kann beispielsweise der Praxisinhaber bis zu 44€/Monat pro Mitarbeiter brutto gleich netto aufwenden (sog. Sachlohn),[38] um damit Zusatzversicherungsschutz für seine Mitarbeiter einzukaufen; und für sich selbst. Der Praxisinhaber kann berücksichtigt werden, so wie Angehörige der Mitarbeiter oder des Praxisinhabers. Einige Vorteile der bKV sind:

  • 100% Betriebsausgabe (private PKV-Bausteine oft nicht)
  • Keine Gesundheitsfragen
  • Keine Selbstbeteiligung
  • Hohe Bindungswirkung der Mitarbeiter (z. B. könnte Fortbestand der Zusatzversicherung von Praxiszugehörigkeit abhängig gemacht werden)
  • Lohneffizientere Betriebsausgabe als Barlohn, da weder Steuern noch Sozialversicherung
  • Einige bKV erlauben die Abrechnung über den Arbeitgeber (z. B. Zahnleistungen, Vorsorge etc.)

Da nahezu alle Bereiche einer PKV auch über eine bKV ergänzt werden können, ergeben sich hier für Praxisinhaber Gestaltungsmöglichkeiten.

PKV-Kriterien für Mediziner

+++ 2Do +++

— Not2Do —

  • Spezielles Mediziner-Krankentagegeld (Klauseln, Höhe, Karenzzeit, Privatärztliche Liquidation; Beitrags-Ineffizienzen)
  • Alternatives Krankentagegeld & Praxisausfall
  • Rabatt Medizinertarife
  • Versicherbarkeit der Familie
  • Eigenleistung/Familienleistung versichert?
  • Vergünstigter Leistungsbezug versichert?
  • Karriere-Entwicklung berücksichtigen, spz. Selbstständigkeit/Praxis oÄ
  • Umwandlungsrechte für Niederlassung, Rente, Austritt Versorgungswerk etc.
  • Weder Assistenzarzt-Tarife noch Tarife ohne Alterungsrückstellungen wählen
  • Keine Tarife ohne Erstattung bei Behandlung durch oder von Angehörigen
  • Möglichst kein Nicht-Mediziner-Krankengeld
  • Kriseneinsätze (z. B. Ärzte ohne Grenzen) haben zusätzliche Anforderungen
  • Bei Berufswechsel ggf. Wegfall Mediziner-Tarife bzw. Mediziner-Rabatt beachten
  • Bei Zahnärzten mindestens Optionstarif Zähne abschließen, für wenn nicht mehr praktizierend
  1. 2022-02-10 Springer Medizin – Wenn Ärzte krank zur Arbeit gehen https://www.springermedizin.de/praxismanagement/arbeitshilfen/wenn-aerzte-krank-zur-arbeit-gehen/20121028
  2. 2011 Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – Präsentismus – Ein Review zum Stand der Forschung – S. 14 ff https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitswelt-und-Arbeitsschutz-im-Wandel/Organisation-des-Arbeitsschutzes/Wirtschaftlichkeit/Praesentismus.html
  3. 2020-07-09 National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine – Zu Risiken und Nebenwirkungen des ärztlichen Präsentismus https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7326762/
  4. 2022-10-27 Haufe Sozialwesen – Arbeiten trotz Krankschreibung: Erlaubt oder nicht? https://www.haufe.de/sozialwesen/versicherungen-beitraege/arbeiten-trotz-krankschreibung-erlaubt-oder-nicht_240_578574.html
  5. 2021-05-12 Handelsblatt – Fiskus fordert wegen Cum-Ex-Geschäften fast 50 Millionen Euro von der Apobank https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/cum-ex/steuerskandal-fiskus-fordert-wegen-cum-ex-geschaeften-fast-50-millionen-euro-von-der-apobank/27179678.html?ticket=ST-2099809-W0DkYX7lLoySewh1vHKl-cas01.example.org
  6. 2021-11-05 Pharmazeutische Zeitung – Vermittler Aporisk räumt Fehler ein https://www.pharmazeutische-zeitung.de/vermittler-aporisk-raeumt-fehler-ein-129254/
  7. 2017-11-01 Verbraucherzentrale Hamburg – Ärzte ohne Haftpflichtversicherung – Patienten gehen leer aus https://www.vzhh.de/themen/gesundheit-patientenschutz/behandlungsfehler/aerzte-ohne-haftpflichtversicherung-patienten-gehen-leer-aus
  8. 2020-08-21 Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH Geschäftsbereich ARZT & WIRTSCHAFT – Finanzexperte: „Kapitallebensversicherungen sind tot!“ https://www.arzt-wirtschaft.de/finanzen/geldanlagen/finanzexperte-kapitallebensversicherungen-sind-tot/
  9. 2022-08 VK-Versicherung und Recht kompakt – Bedrohung und Gewalt in Praxis und Kanzlei, auch ein Fall für die Unfallversicherung! – S. 135
  10. §8 I 6 SGB V Befreiung von der Versicherungspflicht https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__8.html
  11. 2022-03 Zitat SDK KVaG – Prospekt GesundheitsFair Ärzte (sic!) – Version 1.113/03.22 S. 3 unten
  12. 2023-09-26 Barmenia KV AG – E-Mail des Kunden- und Vertragsservice – AW: Ärztin
  13. 2023-03-28 Ärzte Zeitung – Private Krankenversicherung – Ärztetarife spielen bei der Debeka keine Rolle mehr https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Aerztetarife-spielen-bei-der-Debeka-keine-Rolle-mehr-437259.html
  14. 2023-09 DAV e. V. – Aktuar Aktuell Nr. 63 – S. 14-15 https://newslettertogo.com/8us2qjfb-jso08wbb-pynynk03-msn
  15. 2023-08-23 APKV Newsletter – Vertriebsinfo: APKV-IfGP: Weitere Beitragsgarantien der APKV bis 31.12.24 (AktiMed Plus, bKV, Zusatz, KT, Inbound) und neue Beiträge ab 01.01.2024 (PZTB03, PZTA03) – _Aerzte_Garantieurkunde_10.08.2023.pdf
  16. 2022-06 Allianz KV-AG – OS Ärzte_0622_V02 S. 6
  17. 2021-02-22 OLG Zweibrücken – Az. 1 U 281/19 https://openjur.de/u/2342072.html
  18. 2021-12-03 IWW – PKV erstattet privatversichertem Apotheker nur den Einkaufspreis https://www.iww.de/vk/personenversicherung/krankenversicherung-pkv-erstattet-privatversichertem-apotheker-nur-den-einkaufspreis-f142178
  19. 2023-07-19 BSG – Az. B 6 KA 22/22 R https://www.sozialgerichtsbarkeit.de/node/174392
  20. 2023-07-19 Rechtsanwalt Philip Christmann – Bundessozialgericht stärkt Wachstumsmöglichkeiten für angestellte Jungärzte in Einzelpraxis: BSG 19-07-2023 https://christmann-law.de/neuigkeiten-mainmenu-66/1338-bundessozialgericht-staerkt-wachstumsmoeglichkeiten-fuer-angestellte-jungaerzte-in-einzelpraxis-bsg-19-07-2023.html
  21. 2023-07-30 Praktisch Arzt – TV Ärzte – alle Arzt Tarifverträge 2023 auf einen Blick https://www.praktischarzt.de/arzt/tv-aerzte-tarifvertraege/
  22. „ohne Datum“, Aufruf 2022-02-02 Hartmannbund https://www.hartmannbund.de/
  23. §10 Bundesärzteordnung „Ohne Titel“ https://www.gesetze-im-internet.de/b_o/__10.html
  24. 2023-08-31 VG Arnsberg – Az. 7 K 785/22 https://openjur.de/u/2474691.html
  25. 2023-09-18 Haufe Sozialwesen – Ärztliche Praxen erzielen höheren Ertrag https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/aerztliche-praxen-erzielen-hoeheren-ertrag_242_605448.html
  26. 1993-05-27 BVerwG – Az. 5 C 42.89 https://research.wolterskluwer-online.de/document/fc973f4c-7099-42f8-a9b2-8d53580d79f2
  27. 2011-03-04 IWW – Wichtige Urteile für schwangere Mitarbeiterinnen der Zahnarztpraxis https://www.iww.de/ppz/archiv/rechtsprechung-wichtige-urteile-fuer-schwangere-mitarbeiterinnen-der-zahnarztpraxis-f10684
  28. 2019-09-06 Prof. Dr. Hartmut Walz – Strukkis an Hochschulen – Wie Finanzvertriebe unsere Kinder ködern https://hartmutwalz.de/strukkis-an-hochschule-wie-finanzvertriebe-unsere-kinder-koedern/
  29. 2020-01-30 Spiegel Wirtschaft – Wie Finanzberater Studierende umgarnen https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mlp-wie-finanzberater-studierende-umgarnen-a-4721559e-24a1-4e85-b9d6-7a01a6edd676
  30. 2024-02-16 Hallesche KVaG – E-Mail eines Direktionsbevollmächtigten „AW: Studi.med -> Abschlusslink und Infos zu den Umfragen“
  31. 2021-07-16 LSG BaWü – Az. L4 BA 75/20 https://openjur.de/u/2354828.html
  32. 2023-12-12 BSG – Az. B 12 R 10/21 R https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Verhandlungen/DE/2023/2023_12_12_B_12_R_10_21_R.html
  33. 2017-11-29 BSG – Az. B 6 KA 31/16 R https://www.sozialgerichtsbarkeit.de/legacy/199327?modul=esgb&id=199327
  34. 2023-01-31 BSG – Az. B 12 SF 1/22 R https://datenbank.nwb.de/Dokument/1013335/
  35. „ohne Datum“, 2024-02-09 Zugriff Haufe Personal – Gestellungsvertrag / Zusammenfassung https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/gestellungsvertrag-zusammenfassung_idesk_PI42323_LI1633272.html
  36. 2024-01-29 VerwG Düsseldorf – Az. 29 K 910/22 http://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseOVG/29_01_24/index.php
  37. 2023-10-24 BSG – Az. B 12 R 9/21 R https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Verhandlungen/DE/2023/2023_10_24_B_12_R_09_21_R.html
  38. 2018-08-13 Haufe Personal – Steuerliche Behandlung der bKV https://www.haufe.de/personal/hr-management/betriebliche-krankenversicherung/steuerliche-behandlung-der-bkv-beitraege_80_269814.html

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