Der „asset meltdown“ (grob übersetz „Wertabschmelzung“) beschreibt eine These von US-Volkswirten der 70er Jahre, welche davon ausging, dass die Baby Boomer (engl. Baby bust) ab den 2020er Jahren eine lawinenartige Wertvernichtung verursachen würden, weil sie Marktverwerfungen verursachen würden, wenn sie anfangen ihre Wertanlagen zu veräußern. Sowohl PKV kritische Medien (z. B. das Ärzteblatt)1, als auch staatliche Einrichtungen (bspw. das Max-Planck-Institut)2 haben diese These schon vor 20 Jahren widerlegt.
Dennoch wird sie von PKV-Kritikern ohne (neue) Beweise als „Argument“ ins Feld geführt, bspw. dem wissenschaftlichen Institut der AOK.3 Die These des „asset meltdown“ konnte nicht bestätigt werden, für keinen Teil der Sozial-/Versicherungsökonomie. Es handelt sich um unbegründete Panikmache!
Quellenangaben
- 2003 Deutsches Ärzteblatt – Asset-Meltdown-Hypothese: Entwarnung für angehende Rentner https://www.aerzteblatt.de/archiv/39161/Asset-Meltdown-Hypothese-Entwarnung-fuer-angehende-Rentner
- 2003-05 Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Wirtschaftspolitik – Der „Asset Meltdown“: Eine beliebte These wird von MEA-Forschern relativiert https://www.mpisoc.mpg.de/max-planck-emeritus-gruppe/wissen/themen/contentpool-themen/artikel/der-asset-meltdown-eine-beliebte-these-wird-von-mea-forschern-relativiert/
- 2013 Klaus Jacobs · Sabine Schulze – Die Krankenversicherung der Zukunft | Anforderungen an ein leistungsfähiges System – S. 188 – ISBN 978-3-940172-31-0

