Flexibilität ist King

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Neben der frei definierbaren Leistung ist bei jedem Selbstständigen die Flexibilität die oberste Maxime. Wissend, dass nur ca. 1/8 der Unternehmer mehr als ein Jahrzehnt durchhalten, und noch weniger zwei Jahrzehnte und mehr, sollten Sie sich nicht von falscher Arroganz leiten lassen. Wenn Sie gut im Saft stehen, benötigen Sie keine PKV. Wenn sie am Arsch sind, um das mal so frei zu formulieren, dann benötigen Sie die PKV, denn dann haben Sie nicht mehr alles unter Kontrolle. Zugang zu dieser PKV müssen Sie aber haben, bevor es zu spät ist…

Aus diesem Oberlehrer nachäffenden Gemeckere folgen ein paar einfache Erkenntnisse für Unternehmer:

  • Wer heute keinen Oberklasse-PKV-Vertrag einkauft, der muss (!) entsprechende Anpassungsoptionen haben. Erst recht für das Krankentagegeld.

  • Wer billig einsteigt, muss upgraden oder sicher (!) aussteigen können.

  • Eine etwaige Ersparnis ist aus Gründen der Risikodiversifizierung dringend sicher anzulegen, denn die Firma und Altersvorsorge bergen idR schon genug Risiken, zumal sie ein Klumpenrisiko sind.

  • Neben Exit-Szenarien aus der PKV müssen auch Armuts- oder gar Insolvenz-Szenarien bedacht werden.

  • Die Tarifauswahl soll individuell erfolgen und nicht orientiert an Verbands- oder Kammerempfehlungen.

  • Der spätere Abschluss eines hohen KTG, einer Praxisausfallversicherung, Betriebsunterbrechung mit Leistung bei AU etc. bei einem anderen Anbieter als der heutigen PKV ist wahrscheinlich.

  • Junge Unternehmer sollten erst in der GKV die Einkommenssituation prüfen und eine Option auf die PKV abschließen, wenn keine sofortige Finanzierungssicherheit zu erwarten ist.

Wer heute keinen Oberklasse-PKV-Vertrag einkauft, der muss (!) entsprechende Anpassungsoptionen haben. Erst recht für das Krankentagegeld.

Wer billig einsteigt, muss upgraden oder sicher (!) aussteigen können.

Eine etwaige Ersparnis ist aus Gründen der Risikodiversifizierung dringend sicher anzulegen, denn die Firma und Altersvorsorge bergen idR schon genug Risiken, zumal sie ein Klumpenrisiko sind.

Neben Exit-Szenarien aus der PKV müssen auch Armuts- oder gar Insolvenz-Szenarien bedacht werden.

Die Tarifauswahl soll individuell erfolgen und nicht orientiert an Verbands- oder Kammerempfehlungen.

Der spätere Abschluss eines hohen KTG, einer Praxisausfallversicherung, Betriebsunterbrechung mit Leistung bei AU etc. bei einem anderen Anbieter als der heutigen PKV ist wahrscheinlich.

Junge Unternehmer sollten erst in der GKV die Einkommenssituation prüfen und eine Option auf die PKV abschließen, wenn keine sofortige Finanzierungssicherheit zu erwarten ist.

Quellenangaben

Autor & PKV Experte

Walter Benda

Walter Benda

Deutschlands führender Spezialist für komplexe PKV-Fälle

Walter Benda

PKV-Bestsellerautor & PKV Experte

PKV-WIKI Kapitel

Systemunterschiede

Wie unterscheidet sich die private von der gesetzlichen Krankenversicherung wirklich?

Zielgruppen

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung am meisten?

Pflegepflicht

Warum ist die Pflegepflichtversicherung für alle PKV-Versicherten Pflicht?

Kalkulation

Wie berechnet sich eigentlich der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

Mythen

Stimmt wirklich, was viele über die PKV behaupten?

Steuern

Welche steuerlichen Vorteile bietet eine private Krankenversicherung?

Leistungfall

Wie läuft die Erstattung im Leistungsfall bei der PKV ab?

Risikoprüfung

Warum muss vor Vertragsbeginn eine Gesundheitsprüfung stattfinden?

Datenschutz

Wie sicher sind persönliche Daten in der privaten Krankenversicherung?

PKV Klauseln

Welche Vertragsklauseln sollte man vor Abschluss genau prüfen?

Checklisten

Welche Unterlagen helfen bei Antrag, Wechsel oder Leistungsabrechnung?

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