Beitragsentlastungstarif – Sind Fonds, ETF, Immobilien etc. besser?

Beitragsentlastungstarif – Sind Fonds, ETF, Immobilien etc. besser?

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Vereinzelt erfolgt die Aussage, dass es lukrative Alternativen zu den Beitragsentlastungs-Tarifen (BE-T) gäbe. Dies ist insofern fraglich, als dass gleiche steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen verglichen werden müssen, da sonst Äpfel mit Birnen verglichen werden. Venture-Capital-Fonds oder fremdvermietete Mikro-Appartements sind völlig andere Produkte. Daher lohnt nur der Vergleich mit Rentenversicherungen, sowie deren „Dauerkonkurrent“, dem Fondssparplan, oft via ETFs dargestellt.

Ansparphase BE-T Rürup (klassisch) Rürup (Fonds) Fonds
Steuervorteil Ja Ja Ja Nein
Arbeitgeber-Zuschuss Ja Nein Nein Nein
Wertentwicklung Zins Zins Fonds Fonds
Wertsteigerung über Marktrendite Nein Nein Möglich Möglich
Einfluss auf Kapitalanlage Nein Nein Ja Ja
Risikoausgleich Kollektiv Ja Ja Nein Nein
Risikoausgleich Zeit Ja Ja Nein Nein
Geringe Volatilität Ja Zinsabhängig, eher ja Zinsabhängig, eher nein

Zinsabhängig,

eher nein

Pfändungssicher Ja Größtenteils Größtenteils Nein
Scheidungssicher Ja Nein Nein Nein
Konkurs-Sicherung des Anbieters Sicherungs-vermögen Sicherungs-vermögen Sicherungs-vermögen Sonder-vermögen
Auszahlphase BE-T Rürup (klassisch) Rürup (Fonds) Fonds
Steuervorteil Ja Nein Nein Nein
Lebenslange Rente Ja Ja Ja Nein
Keine lebenslange Beitragspflicht Nein Ja Ja Ja
Vererbbar Nein Optional Optional Abhängig von Performance
Risikoausgleich Kollektiv Ja Ja Nein Nein
Risikoausgleich Zeit Ja Ja Nein Nein
Pfändungssicher Ja Größtenteils Größtenteils Nein
Scheidungssicher Ja Nein Nein Nein
Konkurs-Sicherung des Anbieters Sicherungs-vermögen Sicherungs-vermögen Sicherungs-vermögen Sonder-vermögen
Umwandlungsfähigkeit bei Fortführung als Zusatz-KV Ja Nein Nein Nein

Zinsabhängig,

eher nein

Der Fondssparplan kann einen relevanten Vorteil erwirken, wenn Sie kurz nach Rentenbeginn sterben, weil das Kapital dann zu großen Teilen vererbt wird. Je länger die Laufzeit, umso schlechter schneidet der Fondssparplan tendenziell ab, da dieser entweder Kapitalverzehr betreiben muss oder hochvolatil ist. Somit bliebe die einzig vergleichbare Alternative eine Rürup-Rente, die ggf. mit Fonds eine höhere Rente erreichen kann als die BE-Tarife. Doch diese steht häufig – zu Recht – in der Kritik.1

Aus Gründen der Risikodiversifikation empfiehlt sich eher die Beitragsentlastung der PKV im Sicherungsvermögen,2 da Sie in der Regel Fonds als Sondervermögen3 für die Altersvorsorge benötigen. Diese auch bei der Krankenversicherung zu verwenden, wäre ein unnötiges Klumpenrisiko. Sie sollten nie alles auf eine Karte setzen.

Zudem gibt es psychologische Gründe pro Beitragsentlastungstarif. Rentenleistungen, die zudem keinen Verwaltungsaufwand verursachen, führen zu einer höheren Zufriedenheit. Die Enttäuschung aufgrund der Rendite-Erwartung am freien Kapitalmarkt sowie die Ungewissheit die eigene Anlage zu überleben führen zu Unsicherheiten mit teils depressiven Gefühlen.4

Quellenangaben

  1. 2024-02-20 Deutsche Versicherungsbörse – Tausende Euro weg – Der Preis der PKV-Beitrags-Entlastungs-Police https://www.deutsche-versicherungsboerse.de/vertrieb/Tausende-Euro-weg-%C2%96-Der-Preis-der-PKV-Beitrags-Entlastungs-Police-mp_705.html
  2. §125 VAG Sicherungsvermögen https://www.gesetze-im-internet.de/vag_2016/__125.html
  3. §1 X KAGB Sondervermögen https://www.gesetze-im-internet.de/kagb/__1.html
  4. 2024-10 Kerry S. McCabe1, Andreas Richter2, Jörg Schiller – Wert und Wertschätzung lebenslanger Renten in der freiwilligen Altersvorsorge – S. 18-19

PKV-Experte Walter Benda

Walter_Benda_PKV-Experte
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Hinweise zu den Google-Bewertungen.

Versicherungsmakler, Autor, etc. pp.

Ein dufter Typ, der Probleme löst. Der Versicherungs-Jesus. Der Langhaar-Bomber, der notfalls bis zur Detonation kämpft. Aber übers Wasser gehen kann er nicht.

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Walter Benda

Der "Typ", wenn es um die PKV geht!
Das Berater-Vierkantholz mit Vorliebe für Benzin sowie feurige Gespräche...

Ernsthaft: Niemand braucht einen aalglatten Verkäufer. Jeder will einen ehrlichen Berater, oder nicht?
Das Problem ist aber, dass diese Ecken und Kanten haben. Ich bilde da keine Ausnahme, tue aber wenigstens nicht so, als würde ich es jedem rechtmachen (können oder wollen).

Ehrlich gibt es. Schmeckt nur nicht jedem. Leberwursteis gibt es woanders, hier gibt es Honig mit Salzkruste, oder welche Perversion der Kunde - sprich Du - haben möchte.

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Worin unterscheiden sich die private Krankenversicherung (PKV) von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)?

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Wer darf in die PKV? Worauf ist zu achten? Welche Fehler sind zu vermeiden? Welche Tipps sind nutzbar?

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