Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) Live-Beispiel

blank VonWalter Benda

Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) Live-Beispiel

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist mit der Krankenkasse und der Haftpflicht die wichtigste Versicherung! Aber…

Daran scheitert es aber nicht…

Leider scheitert es in der Praxis oft an anderen Gründen, es kann oder will sich nicht jeder einen Vertrag leisten. Manchmal bist Du auch schon „zu krank“ aus Sicht einer Versicherung, so dass Du zu regulären Bedingungen gar nicht rein kannst. Und in der Kombination führt es oft dazu, dass gerade jene Berufe und Menschen, die den Vertrag am nötigsten brauchen, kein BU-Versicherung erhalten. Dabei könnten unsere Eltern schon den Grundstein legen!

Papa schließt die BU für den Sohn (Schüler) ab

Ich möchte gerne ein positives Beispiel aus meinem Kundenstamm zeigen. Der Kunde ist ein Mann Anfang 30, der in der Abfallwirtschaft arbeitet. Das heißt er ist nicht nur körperlich tätig sondern kommt auch in Kontakt mit diversen Gefahrenstoffen, zumal er auch für die Entsorgung des Militärs (z. B. der Bundeswehr) zuständig ist. Obwohl er mehrheitlich sitzende Tätigkeiten im Büro ausübt, ist sein subjektives Risiko hoch, was sich darin widerspiegelt, dass er eine „schlechte“ – weil teure – Berufsgruppe hat. In diesem Fall die BG6, die etwa dreimal so viel kostet wie die BG1 beim gleichen Anbieter. Alle Versicherungen verfahren bei diesen Einstufungen ähnlich. Er zahlt aber weniger, deutlich weniger! Das liegt daran, dass sein Vater ihn schon als Schüler versichert hat obwohl klar war, dass er einen handwerklichen Beruf ausüben wird. Deshalb zahlt er den günstigeren Beitrag für Schüler (BG2) obwohl er ein höheres Risiko trägt (BG6).

Wer schon als Schüler versichert wird, z. B. durch die Eltern, zahlt nicht nur weniger sondern sichert sich langfristig eine günstigere Prämie ab!

Selbst für Neugeborene können schon Anwartschaften bzw. Optionen abgesichert werden, dass sie später günstiger eine SBU bekommen. Und das teils trotz Krankheit!

Live-Beispiel: Vergleich von 2009 bis 2019

Jetzt könnte man ja meinen: „Haha, ich mache erst später eine BU, wenn ich älter bin und spare mir Geld!“. Das klappt nicht! Als junger Mensch zahlst Du in Relation weniger als wenn Du später einsteigst. Du kannst bei der BU nicht sparen. Die „eingesparten“ Prämien kommen als überproportionaler Beitrag oben drauf. Es wird nur teurer, wenn Du wartest. Das o. g. Positivbeispiel hat durch gestiegenes Einkommen einen erhöhten Bedarf und deshalb seine BU-Versicherung erweitert. Zufälligerweise ist immer noch die gleiche Versicherung – in diesem Fall die Nürnberger Versicherung – der günstigste Anbieter, ansonsten hätten wir ihn woanders versichert. Aber vergleiche mal die Prämien sowie die dafür erhaltene Leistung! Durch den alten Abschluss musste er weniger bezahlen UND bekam am Ende sogar noch ordentlich steuerfrei Geld zurück. Solche Verträge sind in 2020 ff aktuell nicht einmal mehr zu haben!

Investment Berufsunfähigkeitsversicherung (IBU), Police 2009

Nürnberger IBU 2009

Nürnberger IBU 2009

Ca. 30e pro Monat zahlen, ca. 500€ Rente bekommen und zwischen 7.000€ bis 15.000€ steuerfreie Erstattung.

Investment Berufsunfähigkeitsversicherung (IBU), Police 2016

Nürnberger IBU 2016

Nürnberger IBU 2016

Durch die Dynamik zwar etwas mehr Beitrag aber auch mehr Rente und mehr steuerfreie Erstattung.

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung, Police 2019

Nürnberger SBU 2019

Nürnberger SBU 2019

Weil es nie wieder so günstig wird wie früher, jetzt ca. 100€ zu zahlen OHNE eine Erstattung am Ende.

Früher versichern ist günstiger und sicherer

Was gibt es zu sagen? Frag an und wir gucken wie wir dir helfen können!

https://die-finanzpruefer.de/impressum-datenschutz/

Aber nicht vergessen, dass es im Anschluss an die Anfrage auch den Quick-Check gibt, damit wir uns ein erstes Bild machen können welche Lösungen vielleicht in Frage kommen.

Über den Autor

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Walter Benda administrator

Walter Benda ist ein unabhängiger Versicherungsmakler aus Kerpen bei Köln. Er hat zahlreiche Abschlüsse, z. B. Bachelor Professionel of Banking, Bankfachwirt, Finanzfachwirt, Ausbilder AEVO, Fachberater Finanzdienstleistungen, Finanzanlagenfachmann oder Versicherungsmann. Zusätzlich engagiert er sich als Dozent bei der VHS, Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern und ist regelmäßiger Gastredner in den Medien, bspw. ARD, ZDF, WDR etc.

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