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	<title>Dialog</title>
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		<title>Rechtsgültige Unterschriften im Versicherungsantrag</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 21:27:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Meinung zur DVAG und dem Generali-Konzern (inklusive AachenMünchener &#38; Advocard) sind offenkundig, ich verachte den Vertrieb und stehe skeptisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung zur DVAG und dem Generali-Konzern (inklusive AachenMünchener &amp; Advocard) sind offenkundig, ich verachte den Vertrieb und stehe skeptisch zum Konzern, da dieser in der Vergangenheit keinen Anlass gab, dass ihm Vermittler oder Kunden vertrauen sollten. Einzige (Noch-)Ausnahme ist die Dialog Lebensversicherung, des Teufels Tochter aus Augsburg. Leider hat diese Versicherung manchmal gute Lösungen, die man nicht woanders abbilden kann.</p>
<h2>Warum überhaupt die Dialog?</h2>
<p>Die häufigsten Gründe, warum ich die Dialog-Lebens- oder -Sachversicherung empfehle – obwohl ich versuche es zu vermeiden – sind:</p>
<ul>
<li>Spezieller Bedarf bei der Risikolebensversicherung in Form wahlfreier Summe</li>
<li>Spezielle Haftpflicht für Ärzte in Ausbildung, z. B. Assistenz-Arzt (ohne fertigen Facharzt), der schon nebenberufliche Arzt-Tätigkeiten ausübt.</li>
<li>Passende Gesundheitsfragen</li>
<li>Aktionsanträge</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus kommt die Dialog bei mir selten zum Zug. Aber bei den o. g. Punkten hat sie Stärken, weshalb ich sie Zähne knirschend vermittle.</p>
<h2>Idiotischer Formalismus, welche Unterschrift ist rechtsgültig?</h2>
<h3>Vorgeschichte</h3>
<p>So geschah es auch bei einer Ärztin (Virologin) aus Leipzig, die ich in Köln aus Honduras heraus beraten habe, welche eine PKV (BBKK, falls es wen interessiert) bei mir gekauft hat. Sie benötigte eine Risikolebensversicherung, die besondere Konstellationen abbilden musste, weshalb nur die Dialog passte. Also eine RiVo gemacht, den Antrag aufgenommen und via Großhändler (Fondsfinanz) an die Dialog gesandt. Und diese antwortete…</p>
<h3>Angeblich rechtsungültige Unterschrift</h3>
<p>…groben Schwachsinn. Anstatt eine Police zu erstellen, hat man tatsächlich diese Nachbearbeitung erstellt.</p>
<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren,</em></p>
<p><em>vielen Dank für den eingereichten Antrag. Für die weitere Bearbeitung benötigen wir:</em></p>
<p><em>• das Angebot zum Antrag. Wir können Ihre Beitragsberechnung nicht nachvollziehen.</em></p>
<p><em>• Die uns vorliegende Unterschrift kann nicht anerkannt werden. Bitte lassen Sie den Antrag</em></p>
<p><em>handschriftlich von Frau XXX unterschreiben.</em></p>
<p><em>Die wichtigsten Formulare finden Sie unter www.dialog-versicherung.de unter „Services“, „Druckstücke“ oder www.dialog-leben.at unter „Downloads“.</em></p>
<p><em>Sie haben Fragen?</em></p>
<p><em>Rufen Sie uns bitte unter der Telefonnummer +49 821 YYYY an. Wir sind gerne für Sie da.</em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen</em></p>
<p>Falls sich jetzt jemand fragt, warum das ein Problem sein soll, so empfehle ich meine Replik zu lesen.</p>
<h3>Kritik des Maklers</h3>
<p><em>SgDuH der Dialog,</em></p>
<p><em>anbei das ursprüngliche Angebot sowie der Link zur Berechnung: LINK (Link wg. personenbezogener Daten entfernt)</em></p>
<p><em>Bzgl. der Unterschriften empfehle ich, dass Sie kurz inne Halten und dann geschmeidig durch die Hose atmen, denn ihre Forderung ist aus mehreren Gründen redundant:</em></p>
<ol>
<li><em>Da keine qeS gem. eIDAS vorliegt, ist es scheißegal ob es eine aufkopierte Bildunterschrift ist, wie im versandten Antrag oder ein komplettes Bild, wie der von der VN ursprünglich versandte Antrag, Auszug anbei. </em></li>
<li><em>Sie erkennen bei dem Auszug, dass dieser unvollständig sowie schlecht leserlich ist, daher habe ich mit Absprache der VN den gut lesbaren PDF-Antrag generiert, der nochmals von der VN ergänzt wurde. Will mir die Dialog wirklich an den Karren fahren, weil ich (!) mir die Mehrarbeit mache, um einen gut lesbaren Antrag zu generieren?!</em></li>
</ol>
<p><em>Insofern die Antragssachbearbeitung sich nicht lächerlich machen will, empfehle ich, dass der Blödsinn mit der Unterschrift vergessen wird, denn ob ich die rechtlich ungültige Variante I, II, III etc. verwende, spielt keine Rolle, und einen Antrag im Original werden Sie wohl kaum fordern, oder doch?</em></p>
<p><em>Btw: Wir können dieses Spiel auch anders spielen. Mittels meiner Vollmacht versichere ich, hier mit qeS und eIDAS konform, die Rechtsgültigkeit. In der Vergangenheit haben Sie das stets akzeptiert, womit es gegen Treu und Glauben verstoßen würde, wenn Sie es plötzlich nicht täten. Ferner unterstellen Sie mir damit Urkundenfälschung, obwohl ich rechtsverbindlich die Gültigkeit versichere. Diese Unterstellung müssen Sie aber beweisen und können nicht mit einfachem Nichtbestreiten agieren.</em></p>
<p><em>Die Nachbearbeitung erachte ich als erledigt und hoffe, dass Sachbearbeiter entspannende Reisen &#8211; Budapest soll schön sein; haben Berufskollegen empfohlen – künftig für weniger ABM-Maßnahmen sorgen.</em></p>
<p><em>Danke.</em></p>
<p><em>MfG<br />WB</em></p>
<p>Kurzerklärung: Die Dialog, wie mittlerweile alle Versicherungen, akzeptieren auf Klopapier mit Schlier-Spuren versehen Anträge, Hauptsache Umsatz! Ob rechtsgültig oder nicht, interessiert da quasi niemanden.</p>
<p><strong>Ob ich einen gescannten Antrag nehme, ein Fax, ein Bild oder ein aufkopierte Unterschrift, ist streng genommen alles nicht rechtsgültig!</strong> Wird aber in der Praxis akzeptiert, weil einfacher und in 99,99% der Fälle glatt durchlaufen. Finde ich auch gut, denn man sollte die Mehrzahl der überwiegend ehrlichen Kunden nicht wegen ein paar faulen Eiern drangsalieren…</p>
<p>Warum man dann plötzlich davon abweichen mag, erschließt sich mir nicht. Es ist unnötig und spricht dem Vermittler, mit dem man das seit bald 20 Jahren so macht, das Vertrauen ab.</p>
<p>Dass der von der VN gescannte Antrag kaum leserlich war, kam noch hinzu. Schließlich will ich als guter Partner wahrgenommen werden, wozu auch gut leserliche Dokumente gehören. Btw: Schaden gegenüber all jenen Faulpelzen, welch schief fotografierte Bilder via WA versenden, pfui!</p>
<h3>Police statt Nachbearbeitung nach der Kritik</h3>
<p>Ende gut, alles gut? Ja, schon. Immerhin kam auf meine Kritik hin die Police, statt einer weiteren Nacharbeit. Was mir das u. g. Schreiben sagen soll, erschließt sich mir nicht. Aber nicht?</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Benda,</em></p>
<p><em>anbei sende ich Ihnen die Kopie des Versicherungsscheins Ihrer obigen Kundin zu. Das Original ging der Kundin auf dem Postweg bereits zu.</em></p>
<p><em>Ich bitte Sie zukünftig bei Reklamationen Ihrerseits bei Nachbearbeitungen, die Sie als unnötig erachten auf mich direkt zu zukommen.</em></p>
<p><em>Vieles kann ich bereits im Vorfeld abklären, ohne das es hier zu einem unschönen Schriftverkehr von Ihnen kommen muss.</em></p>
<p><em>Leider ist die Unterschrift nicht elektronisch, aber ich gebe auch Ihnen hier Recht, dass man in diesem Fall die Unterschrift auch als Kopie vom Original akzeptieren kann, zu mal Sie das mit einem Schreiben vom Kunden bestätigen können.</em></p>
<p><em>Bitte melden Sie sich immer bei mir, wenn es Erklärungen zum Antrag bedarf, oder Sie vorab Fragen haben. Wir regeln das auf dem kleinen Dienstweg.</em></p>
<p><em>Gerne unterstützte ich Sie dabei.</em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen</em></p>
<p>Das ist doch eine diplomatische Kritik, zumal man nicht auf meine Kritiken eingeht. Und überhaupt, wer zum Teufel ist das?!</p>
<p>Seis drum, die VN ist glücklich und hat den notwendigen Schutz, also scheißegal. Hoffen wir, dass es künftig einfacher geht.</p>
<h2>Wann ist eine Unterschrift rechtsgültig?</h2>
<p>Es mag komisch klingen, doch hier gibt es in der Rechtsprechung keine 100% gleiche Meinung, d. h. meine u. g. Ausführungen sind weder abschließend noch sehen es alle Marktteilnehmer genau so. <b>Unkritisch ist nur der Original-Antrag auf Papier!</b> Alles andere sind &#8222;nur&#8220; Markt-Usancen, darunter:</p>
<ul>
<li>Antrag als Fax</li>
<li>Gescannter Antrag</li>
<li>PDF-Antrag mit Bild-Unterschrift (idR auf den Antrag kopiert)</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es die einfach elektronische Signatur, die qualifizierte elektronische Signatur und die eIDAS-Signatur. Letztere kann die Schriftform ersetzen, jedoch sind hier Restrisiken noch nicht höchstrichterlich (oder im Gesetz) geklärt, z. B. wie man die Herausgabe des Original-Dokuments bei einer digitalen Unterschrift bewerkstelligen soll.</p>
<p><b>Daher kann man grob sagen, dass alles außer dem Papierantrag mehr oder minder auf Vertrauen basiert.</b> Der Versuch dort werthaltige Unterschiede zu erfinden, ist hirnrissig. Daher gilt, dass man sich diesbezüglich auch keinen Blödsinn von einer Versicherung erzählen lassen sollte!</p>
<h2>Und die Moral von der G’schicht?</h2>
<p><strong>Sich alles bieten lassen muss man nicht!</strong> Egal ob Vermittler oder Kunde, man darf mit einer Versicherung auch hart ins Gericht, wenn deren Verhalten inkorrekt ist. Natürlich habe ich eine noch härtere Wortwahl, wenn es sich um schwereres Verschulden handelt. Man darf mir übrigens im gleichen Tenor antworten, denn ich bin ein Fan offener Worte, auch wenn sie weh tun. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und solltest Du, werter Leser/X_in*es{han}, keine Lust dazu haben, besorg dir einen guten Berater, der sich darum kümmert! Ich biete mich da „ganz uneigennützig“ an. Immerhin kann ich nachweisen, dass ich mich für meine Leute einsetze. Also frag an, am besten jetzt! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Frag einen guten Berater</strong>, denn das ist effizienter!</p>
<p>Kunden-Service: +49-(0)2273-9916215Schreib mir eine E-MailKostenfreien Termin buchen</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Probier es aus, am besten jetzt!</strong> Oder lies einfach weiter. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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			</item>
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		<title>Wie teuer wirkt sich Rauchen auf die 08/15-Versicherung aus?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 00:29:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie wirkt sich Rauchen auf die Versicherung aus? Was ändert sich am Preis? Was sind meine Optionen? Was passiert, wenn ich beim Bescheißen erwischt werde?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><br />
Rauch wirkt sich negativ, ausnahmslos. Im besten Fall kostet es nichts extra, meist aber schon!<span id="more-2408"></span></p>
<h2 id="VVA" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Warum spielt das Rauchen eine Rolle?</h2>
<p>Mit dem Rauchen sind Risiken verbunden, die ein <b><span style="color: #ff0000;">gegenüber der Norm erhöhtes Risiko</span> darstellen</b>. Am Beispiel der privaten Krankenversicherung (kurz PKV) kann man sagen, dass Raucher höhere <a href="https://www.bafin.de/DE/PublikationenDaten/Statistiken/PKV/wahrscheinlichkeitstafeln_node.html" target="_blank" rel="noopener">Kopfschäden (=durchschnittliche Kosten pro Kopf; Vgl. Wahrscheinlichkeitstafeln der BaFin)</a> haben als Nichtraucher. So sterben z. B. rauchende Frauen im Durschnitt zehn Jahre früher &#8211; oft an Krebs &#8211; als nicht rauchende Frauen, wie <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/05/PD16_182_232.html" target="_blank" rel="noopener">das statistische Bundesamt schon 2016 in einer Untersuchung bestätigte</a>. <strong>Ob die Versicherung das preislich berücksichtigt ist ihr überlassen, aber immer mehr Versicherungen tun es</strong>. Dabei werden Krankheiten und auch das Rauchen in Abhängigkeit von sonstigen Erkrankungen sowie dem Alter unterschiedlich bewertet, wie die u. g. Grafik zeigt.</p>
<p>Daher wird im Rahmen der Gesundheitsfragen (<a href="https://die-finanzpruefer.de/formulare/rivo/-rivo-rlv/">z. B. bei einer Risikolebensversicherung </a>) auch nach dem Rauchverhalten gefragt. Hier <b>zahlen Raucher teilweise bis zu 250% Prämienaufschlag</b>. Das kommt daher, dass die Sterberate für unter 70 Jahre alte Personen in Deutschland sehr niedrig ist und daher der <strong>Einfluss durch das Rauchen überproportional zu Buche schlägt</strong>, was überproportionale Beitragszuschläge zur Folge hat.</p>
<p>Die Gesundheitsfragen einer Versicherung sind ehrlich zu beantworten, ausnahmslos. <b>Alle Fragen, die der <u>Versicherer in Textform bis zum Antrag</u> stellt, sind wahrheitsgemäß zu beantworten</b>; wie <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__19.html" target="_blank" rel="noopener">in §19 VVG &#8222;Anzeigepflicht&#8220; beschrieben</a>. Eine spontane Pflicht zur Selbstoffenbarung gibt es nicht, d. h. man ist auf diese Fragen beschränkt und muss nicht &#8222;freiwillig&#8220; mehr erzählen. Vergleiche dazu den Gesetzestext:</p>
<blockquote><p><span style="color: #ffffff;">(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und <b>nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat</b>, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.</span></p></blockquote>
<p>Bei diesen Fragen muss man <strong>bedingungslos ehrlich</strong> sein, sonst drohen Konsequenzen von Quotelung (Kürzung), Kündigung bis zur Arglistanfechtung des Vertrags, wie <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__21.html" target="_blank" rel="noopener">in §21 ff VVG &#8222;Ausübung der Rechte des Versicherers&#8220; beschrieben</a>.</p>
<p><b>Rauchen kostet Geld und hat erhöhte Versicherungsprämien zur Folge</b>. Daher kommen einige &#8222;schlaue&#8220; Raucher auf die Idee die Grenzbereiche des Rauchens in Bezug auf Versicherungen ausloten zu wollen&#8230;<br />
Ungeachtet der moralischen Wertung ist dies ein Spiel mit dem Feuer, was mehr als nur ein plattes Wortspiel sein soll. Bei der Bundeswehr gab es ein Sprichwort, das ich gerne zitieren möchte:</p>
<blockquote>
<p style="color: #ffffff;">Wer klaut oder bescheißt, kommt in den Knast!</p>
</blockquote>
<p>Wenn die Versicherung also erfährt, dass bei den Antragsfragen gelogen wurde, dann kann es den Versicherungsschutz kosten. Vgl. dazu den Passus zur VVA (vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung) am Ende des Artikels.</p>
<h2 id="Kalk" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Wie wirkt sich Rauchen auf die Prämienkalkulation aus?</h2>
<p><b>Jede Gesellschaft bewertet das Rauchverhalten unterschiedlich</b>, es gibt aber Trends, die sich herausgebildet haben. Zudem gilt es nicht pauschal für alle Versicherungen. Beispielsweise erhebt kaum noch eine deutsche private Krankenversicherung (PKV) einen Raucher-Zuschlag, jedoch diverse internationale Anbieter. Bei Letzteren kommen auch (befristete) Leistungsausschlüsse oder Sub-Limits (Erstattungsobergrenzen) für Raucher vor.</p>
<p>Daher stehen in der u. g. Tabelle die dem Autor bekannten maximalen Spannen:</p>
<p>Zuschlag LebensversicherungZuschlag Dread DiseaseZuschlag Private KrankenversicherungZuschlag Berufsunfähigkeit</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><br />
Rauch wirkt sich meist negativ auf die Prämien aus. Im besten Fall kostet es nichts extra, meist aber schon!<!--more--></p>
<p>Eine Besonderheit ergibt sich bei Rentenversicherungen. Aufgrund der deutlich kürzeren, durchschnittlichen Lebenserwartung gibt es hier tatsächlich Anbieter, welche nachweislich schweren Rauchern eine erhöhte Rente zahlen. Ähnliches gilt für schwere Erkrankungen bei Rentenbeginn, z. B. COPD oder Lungenkrebs. Je länger die Restlaufzeit, umso mehr spart die Versicherung durch den vorzeitigen Tod des Versicherten (im Vergleich zum statistischen Durchschnitt), was diese in Form von erhöhten Renten an den Versicherten weitergibt. Diese Leistung kostet überall extra, ist jedoch nicht überall transparant bepreist.</p>
<p>Mit diesen Boni gleich niemand die Nachteile des Rauchens aus! Es sei der Vollständigkeit halber erwähnt.</p>
<p>Rentenzuschlag bei RentenbeginnTemporärer Krebs-Zuschlag auf die Rente</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><b></b></p>
<h2 id="Definition" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Wie definieren Versicherungen einen Raucher?</h2>
<p><b><span style="color: #ff0000;">Leider nicht einheitlich!</span> Eine gesetzliche Definition eines Rauchers gibt es nicht</b>.</p>
<p>Exemplarisch möchte ich es am Beispiel der Risikolebensversicherung erklären, nicht nur weil dort der Prämienunterschied so groß ist, sondern weil es jene Sparte ist, bei der Versicherungen gelegentlich eine Definition vorgeben. Außerdem gibt es hier noch ein <span style="color: #ff0000;"><strong>Problem</strong></span>: Tritt der Leistungsfall ein, <strong><span style="color: #ff0000;">kann die versicherte Person nicht mehr bei der Aufklärung beisteuern, denn sie ist dann tot</span></strong>. Dazu Beispiele der AVB (allgemeine Versicherungsbedingungen) einiger Versicherungen, die mein Kollege im Geiste, Andreas Sutter (Datenschutzbeauftragter, Dozent, Versicherungsberater), recherchiert hat:</p>
<h3 id="DELA" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">RLV-Definition Raucher DELA</h3>
<blockquote><p><span style="color: #ffffff;">Sie können den günstigen Nichtraucher-Tarif nur dann wählen, wenn die versicherte Person vor Vertragsschluss mindestens 12 Monate </span><b style="color: #ffffff;">keine nikotinhaltigen Produkte</b><span style="color: #ffffff;"> konsumiert hat. Dazu gehören auch E-Zigaretten und Wasserpfeifen ebenso wie Nikotinpflaster oder -Kaugummis/-Tabletten (</span><b style="color: #ffffff;">die Aufzählung ist nicht abschließend</b><span style="color: #ffffff;">).</span></p></blockquote>
<p>Was ist z. B. mit Verdampfern und ähnlichem? Streng genommen wären diese bei dieser Formulierung nicht angabepflichtig. Aber der gesunde Menschenverstand sollte sagen, dass dieses &#8222;Rauchen&#8220; nicht ohne gefahrerheblichen Umstand bewertet werden kann, weil die Langzeitfolgen noch unklar sind. Auch dass es eine nicht abschließende Aufzählung ist, ist nicht gut, da diverse Entwöhnungsprodukte die o. g. Definition reißen und den Kunden als Raucher einwerten.</p>
<h3 id="IR" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">RLV-Definition Raucher InterRisk</h3>
<blockquote>
<p style="color: #ffffff;">Nichtraucher ist, wer in den letzten zwölf Monaten vor Vertragsabschluss weder Zigaretten, noch Zigarren, Pfeife oder sonstigen Tabak unter Feuer konsumiert hat und nicht beabsichtigt, in Zukunft zu rauchen.</p>
</blockquote>
<p>Theoretisch wären Kautabak, Schnupftabak etc. nicht Angabe pflichtig, weil sie nicht unter Feuer konsumiert werden. Die Wasserpfeife wird nur indirekt unter <b>Feuer</b> konsumiert. Was ist mit Verdampfern? Was ist mit elektrischen Zündungen? Nach dieser Definition wären sie nicht Angabe pflichtig. Leider wird dieser Aussage in der Praxis von vielen Versicherungsberatern widersprochen, welche im Leistungsfall mit den Folgen der strittigen Problematik konfrontiert sind.</p>
<h3 id="DLVAG" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">RLV-Definition Raucher DLVAG (Tochter der Allianz)</h3>
<blockquote><p><span style="color: #ffffff;">Nichtraucher ist, wer in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung </span><b style="color: #ffffff;">aktiv</b><span style="color: #ffffff;"> nicht geraucht hat und auch beabsichtigt, in Zukunft nicht zu rauchen. Rauchen meint dabei zum einen das Konsumieren von Tabak unter </span><b style="color: #ffffff;">Feuer</b><span style="color: #ffffff;">, beispielsweise den Genuss von Zigaretten, Zigarillos, Zigarren oder Pfeifen. Zum anderen fällt unter Rauchen auch die</span><br />
<span style="color: #ffffff;"><br />
Verwendung elektrischer Verdampfer, wie beispielsweise E-Zigaretten, E-Zigarren oder E-Pfeifen sowie die Verwendung von Wasserpfeifen (zum Beispiel Shisha).</span></p></blockquote>
<p>Diese Formulierung ist insofern kundenfreundlich sowie realitätsnah, als dass sie wenig Interpretationsspielraum lässt.</p>
<p>Es gibt <strong>keine einheitliche Defintion</strong>, denn es kommt immer auf den Einzelfall an! Daher muss es <strong>sauber</strong> vor einer Antragsstellung geprüft werden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><b></b></p>
<h2 id="Wie" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Wie finden Versicherungen raus, dass man gelogen hat?</h2>
<h3 id="Teufel" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">Kommissar Zufall, denn der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen&#8230;</h3>
<p>Wie also? Im Leistungsfall, und das nicht selten auch durch Zufall. Da wir in Deutschland sehr penibel dokumentieren, lässt sich vieles verfolgen. <span style="color: #ff0000;">Wer lügt, müsste alle Spuren verwischen</span>. Sprich mit allen Ärzten sprechen, die Akten bei der Krankenkasse oder kassenärztlichen Vereinigung entsorgen etc. <b>Das ist realitätsfern!<br />
</b></p>
<p>Wenn es zum Leistungsfall kommt, prüft erst ein Sachbearbeiter. Sollte sich ein <b>Verdachtsfall</b> bilden, <b>z. B. weil der Sachbearbeiter skeptisch ist oder die Algorithmen Alarm schlagen</b>, dann werden <b>Nachforschungen</b> angestellt, was z. B. Detektive beinhalten kann. <strong><span style="color: #ff0000;">Das Ausspionieren (z. B. Social Media) sowie Beschatten (z. B. Detektiv) wird nahezu ausnahmslos von Gerichten in Deutschland als zulässig erachtet, da Betrüger nicht schutzbedürftig sind.</span></strong></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Praxis-Beispiele, wie Versicherungssparten den Betrug erkennen</span><br />
</span></strong></h3>
<p style="text-align: center;">Im Leistungsfall wird eine Autopsie vorgenommen, wobei die verschiedene im Artikel genannte Testverfahren zur Anwendung kommen. Das Rauchen kann nachgewiesen werden.</p>
<p style="text-align: center;">Wird die Autopsie verweigert, erfolgt keine Auszahlung der Versicherungsleistung. Wird sie verzögert, erfolgt keine Auszahlung der Versicherungsleistung.</p>
<p style="text-align: center;">Ausnahme, auf die man nicht spekulieren sollte: Kann keine Autopsie erfolgen und es liegt kein Verschulden der Angehörigen vor, z. B. bei einer Brandleiche, dann könnte man Glück im Unglück haben.</p>
<p>Im Rahmen eines &#8222;disease mangement&#8220;-Programms (spezielle Programme für schwer Kranke) werden alte Befunde beim Hausarzt angefordert, die das Rauchverhalten beweisen.</p>
<p>Oder: im Rahmen einer OP-Aufklärung wird mit dem Anästhesisten ein Gespräch geführt, bei dem das Rauchverhalten dokumentiert ist. Denn niemand lügt seinen Operateur an.</p>
<p>Zwecks Vorbereitung einer Computertomografie (CT) werden Risikofragen gestellt, welche auch das Rauchen beinhalten. Auch hier ist nicht davon auszugehen, dass der Behandler angelogen wird.</p>
<p>Wer aufgrund einer Lungenkrankheit berufsunfähig wird, der muss davon ausgehen, dass ein verschwiegenes Rauchverhalten eine Leistungsfreiheit zur Folge haben kann. Beispielsweise wenn jemand wegen allergischem Asthma oder allergischer Reaktion auf bestimmte Stoffe berufsunfähig wird.</p>
<p>Auch kann es Ärger im Zusammenhang mit der Arztanweisungsklausel geben. Wer beispielsweise einen Herzinfarkt hatte und in der Kur raucht, hat gleich mehrfach Erklärungsnotstand.</p>
<p>Ausnahme: Wer wegen eines Auto-Unfalls eine Leistung bezieht, könnte mangels Kausalität Glück haben; was nicht zur Unwahrheit anstiften soll!</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h2 id="Nachweise" class="" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Wie weisen Versicherungen das Rauchverhalten nach?</h2>
<p>Das hängt von der Sparte und dem Leistungsfall ab. Erstmal gilt es zu prüfen, wie das Rauchen generell nachweisbar ist. Dabei sind die Ergebnisse unterschiedlich gut. Die Kosten in Relation zum Ergebnis variieren stark, da es keine unmittelbare Korrelation zwischen Kosten und Ergebnis gibt.</p>
<p>Folgende Methoden finden Verwendung:</p>
<p><span style="color: #000000;">Dieser Test ist der </span><b style="color: #000000;">sehr verlässlich</b><span style="color: #000000;">, da er </span><b style="color: #000000;">bis zu 365</b><span style="color: #000000;"> (also ein Jahr) noch Nikotin nachweisen kann.</span></p>
<p style="color: #000000;">Selbst die &#8222;günstigeren&#8220; Haar-Tests weisen problemslos einen Zeitraum von 90 Tagen nach.</p>
<p style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Es ist der mit Abstand der teuerste Test. Andernfalls würde er flächendeckend eingesetzt. Bei einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung </span><b style="color: #000000;">&#8222;lohnen&#8220; die Kosten für die Versicherung </b><span style="color: #000000;">und er wird fast immer eingesetzt.</span></p>
<p><b style="color: #000000;">Fazit: Eine etwaige VVA wird <u>sicher </u>erkannt.</b></p>
<p>Die <b>Qualität ist uneinheitlich</b>, wobei sie davon abhängig ist wie oft und wie intensiv der Raucher das Nikotin konsumiert.</p>
<p>Starke bzw. regelmäßige Raucher können bis zu drei Wochen nach der letzten &#8222;Kippe&#8220; erfasst werden. Dabei sind die Ajektive stark (z. B. 3 Zigeratten pro Rauchvorgang) bzw. regelmäßig (1x pa zu Sylvester wäre auch regelmäßig) <b>höchst subjektiv</b>.</p>
<p>Bei Gelegenheitsrauchern (z. B. Partyraucher) ist das Zeitfenster bis zu zehn Tage, eher sieben Tage, wo der Test noch verwertbare Ergebnisse liefert.</p>
<p>Der Urin-Test um ein <b>Vielfaches effektiver als Speichel- oder Blut-Test</b>, da hier eine bis zu sechsfach so hohe Konzentration des <b>Cotinin</b> gefunden wird. Das Cotinin ist jener Stoff, der als Nachweis gemessen wird. Aber er ist <b>schlechter als der Haar-Test</b>.</p>
<p><b>Fazit: Eine VVA wird wahrscheinlich erkannt.</b></p>
<p>Dieser Test ist <b>schnell, günstig</b> sowie ohne invasive Eingriffe möglich; wobei invasiv ein großes Wort bei den anderen Tests ist.</p>
<p>Die Messung kann <b>bestenfalls vier Tage nach dem letzten Konsum</b> einen Nachweis liefern. <b>Versicherungen verwerten manchmal die Ergebnisse von Polizeiproben, wenn diese vorliegen</b>. Ansonsten halten diese Abstand von diesem Test, womit er eine <b>Ausnahme </b>darstellt.</p>
<p><b>Fazit: Eine VVA wird manchmal erkannt.</b></p>
<p>Analog dem Speichel-Test.</p>
<p>Da es zusätzlich Probleme gibt, findet dieser Test selten Anwendung.</p>
<p>Er ist nur pro forma erwähnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fazit: Kaum Relevanz in der Praxis</b></p>
<h3 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">Obduktion einer Leiche</h3>
<p><b>Der häufigste Fall, wenn es um viel Geld geht</b>, sind der Todesfallschutz sowie die Dread Disease Leistung, egal ob durch Lebens- oder &#8222;nur&#8220; Risikolebensversicherung.</p>
<p>Die Obduktion wird in extrem vielen Fällen angeordnet und ist <b>oft eine vertragliche Obliegenheit</b>. Das liegt u. a. daran, um rauszufinden, ob es Selbstmord war (Leistungsausschluss), Mord (Regress) oder oder ob eine vorvertragliche Anzeigepflicht (VVA) vorliegt, welche von der Leistungsreduktion &#8211; z. B. Hälfte bis ein Drittel Restauszahlung füf Raucher &#8211; bis hin zu Ablehnung der Leistung führen kann, z. B. Lungenkrebs bei einem Raucher.</p>
<h3 id="Störfaktoren" class="" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Was ist bei einem False-Positive oder mit Störfaktoren?</h3>
<p>Bestimmte <span style="color: #ff0000;">Nahrungsmittel</span> (z. B. Mandeln, Brokkoli, Kohl, Knoblauch, Radieschen etc.) können insbesondere den Bluttest <span style="color: #ff0000;">verfälschen</span>.<br />
Hohe Mengen an <span style="color: #ff0000;">Thiocyanat</span> können das Ergebnis ebenfalls verfälschen, was bei Vegetariern oder Veganern den Bluttest weiter <span style="color: #ff0000;">verfälscht</span>.</p>
<p>Der <span style="color: #ff0000;">Verzehr anderer Tabak-haltiger Produkte</span> (etwa Snus-Tabak) kann das Ergebnis ebenfalls <span style="color: #ff0000;">verfälschen</span>, zumal die abgegebene sowie absorbierte Menge unterschiedlich ist.</p>
<p>Weitere Faktoren, welche die Tests beeinflussen sind das <span style="color: #ff0000;">Alter</span>, die <span style="color: #ff0000;">Körpermasse</span>, der <span style="color: #ff0000;">Flüssigkeitshaushalt</span> (spz. die Flüssigkeitszufuhr) sowie der <span style="color: #ff0000;">Grad der körperlichen Aktivität</span>. Will meinen, dass bei sportlichen, gesunden, jungen Sportlern der Nachweis schwerer ist, weil der Abbau der geprüften Substanzen schneller erfolgt. Die fette, alte Couchpotato dagegen hätte aufgrund langsameren Abbaus eher länger zu fürchten, dass ein Nachweis gelingen kann.</p>
<p>Generell gilt, dass ein <b>längerer Konsum einen überproportional längeren Abbau zur Folge hat</b>. Wer also zwei Jahre geraucht hat, braucht länger als jemand der nur ein Jahr geraucht hat.</p>
<h3 id="SpeedUp" class="" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Kann man den Abbau von Nikotin beschleunigen?</h3>
<p>In <span style="color: #ff6600;">begrenztem Rahmen</span> ist dies möglich. Wichtigste Grundvoraussetzung: <b><span style="color: #ff0000;">Totaler Konsumverzicht!</span> Wer noch konsumiert, ruiniert seinen Abbau!</b> Das bedeutet leider, dass <b>viele Entwöhnungsprodukte ebenfalls hemmend sind</b>, zumal sie die Definition eines Rauchers gem. AVB erneut aufleben lassen können.</p>
<p>Wer aber aufhört, dann kann über einen gesunden Lebenswandel einiges steuern:</p>
<ul>
<li>Viel Wasser trinken!</li>
<li>Antioxidantienhaltige Lebensmittel, generell gesundes Essen statt Fast-Food &amp; Co. Speziell <span style="color: #ff6600;">wenig zuckerhaltige Getränke</span>!</li>
<li>Sport und körperliche Aktivität, z. B. Matratzensport, der ohnehin das Wohlbefinden verbessert.</li>
<li>Alkohol und Zucker reduzieren, nicht weil es beim Nikotin hilft, sondern generell weil es gesünder ist!</li>
</ul>
<h3 id="Humbug" class="" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">Was definitiv nicht hilft!</h3>
<p>Schlangenölverkäufer, Globuli-Verticker, Heildummschwätzer oder anderes blödes Gewäsch. Die o. g. wissenschaftlichen Verfahren lassen sich nicht von dem pseudo-intellektuellen Geschwafel beeindrucken. Von mir aus mach die böse Pharma-Lobby verantwortlich aber <strong><span style="color: #ff0000;">es gibt kein wirksames Mittel für den beschleunigten Nikotinausscheideprozess</span></strong>. Weder in Deutschland, Amerika, Japan oder anderen Ländern!<br />
<span style="color: #ff0000;"><b><br />
</b></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><b>Auch Ersatzprodukte, bspw. Menthol oder Minze (egal ob als Beutel oÄ), helfen nicht sondern lassen sich mit o. g. Verfahren nachweisen!</b></span></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><b></b></p>
<h2 id="VVA" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 48; line-height: 1.2;" data-fontsize="48" data-lineheight="57.6px">Exkurs VVA &#8211; Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung</h2>
<p><span style="color: #ff0000;">Hat die Versicherung dich erwischt, egal wie oder warum, dann liegt eine <strong>VVA</strong> (vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung) vor, die Rechtsfolgen haben wird.</span> Unterschieden wird dabei nach dem Schweregrad, der unterschiedliche Rechtsfolgen nach sich zieht. Die einschlägigen Quellen dafür sind <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__19.html" target="_blank" rel="noopener">§19 VVG</a>, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__21.html" target="_blank" rel="noopener">§21 VVG</a> sowie <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__28.html" target="_blank" rel="noopener">§28 VVG</a>.</p>
<p>Es gibt prinzipiell also vier Dinge, die passieren könnten:</p>
<p>Der Vertrag wird fortgeführt, jedoch zu anderen Konditionen, d. h. ein erhöhter Beitrag oder eine verminderte Leistung oder ein Ausschluss für bestimmte Leistungen. Auch eine Kombination davon ist möglich.</p>
<p>Der Vertrag wird beendet. Sollte bis dahin ein Leistungsfall eintreten, könnte eine Leistung erfolgen.</p>
<p>Der Vertrag wird rückabgewickelt, so als hätte es ihn nie gegeben. Eine Leistung erfolgt nicht.</p>
<p>Der Super-GAU, denn der Vertrag wird rückabgewickelt und die Prämien sind verloren, ohne dass es eine Leistung gibt. Die Hürden für diesen Super-GAU sind hoch, weshalb in der Praxis oft die Arglistanfechtung mit <b>hilfsweisem</b> Rücktritt erklärt wird. Sprich beides zusammen, falls eines scheitern sollte.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/4063fdb837634c4887d8d708c9f9a8ce" alt="" width="1" height="1" /><b></b>Egal welche VVA vorliegt, eine schnelle Handlung ist gefragt! Grundsätzlich gilt:</p>
<ol>
<li><strong>Nur die Versicherung entscheidet</strong>, was relevant im Sinne der <strong>Antragsfragen</strong> war. Weder Du, noch der Vermittler!</li>
<li><span style="color: #ff0000;"><b>Tote können bei der Aufklärung nicht mehr helfen!</b></span> Das macht die Gegenbeweisführung für die Erben zur Horroraufgabe!</li>
</ol>
<p>Also am besten nicht dazu kommen lassen1</p>
<h3 id="Verjährung" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">Aber das kann doch verjähren, oder nicht?</h3>
<p>Jein! <span style="color: #ff0000;">In der Theorie schon, aber in der Praxis meist nicht ohne Weiteres.</span> Theoretisch könnte man nach zehn Jahren Glück haben und die Falschangabe wäre verjährt (vgl. <a href="https://dejure.org/gesetze/VVG/21.html" target="_blank" rel="noopener">§21 III VVG</a>). Aber neben dieser lex specialis Vorschrift gibt es noch das BGB, wobei eine <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__123.html" target="_blank" rel="noopener">Arglistanfechtung nach §123 BGB </a>als lex generalis auch länger als zehn Jahre in Frage kommen kann. <b>Ein Risiko, das man vermeiden sollte!</b></p>
<p>Leider schreiben sehr viele Versicherungen in ihre Bedingungen sogenannte <b>Obliegenheiten</b>, d. h. Pflichten, denen sich der Versicherte durch Antragsstellung unterwirft. Und in diesen Pflichten ist oft <b>ein Passus enthalten, der sagt, dass aktives Rauchen (auch neu hinzugekommen) anzeigepflichtig ist</b>! Bei Verstoß gegen vertragliche Obliegenheiten kann die Versicherung leistungsfrei sein.</p>
<p>Es ist rechtlich noch umstritten, ob diese jährliche Erinnerung mit dem Policennachtrag eine rollierende Verlängerung der Verjährungsfrist darstellt, weil jeder Verstoß für sich einzeln gewertet wird. Der Autor schließt sich der Mehrheitsmeinung an und glaubt, dass ja.<span style="color: #ff6600;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Wer also einmal den Entzug geschafft hat, ist deshalb nicht dauerhaft aus dem Schneider.</span></p>
<blockquote><p><b style="color: #ffffff;">Bitte nicht riskieren! Ich habe noch keinen Fall gesehen, wo die Raucher-Lüge nicht als Boomerang zurück kam&#8230;</b></p></blockquote>
<h3 id="RWM" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 36; line-height: 1.3;" data-fontsize="36" data-lineheight="46.8px">Was tun, wenn es rechtlichen Ärger mit der Versicherung gibt?</h3>
<p><b>Sofort handeln, denn jede Sekunde zählt!</b> Aber bitte nicht mit dem ehemaligen Vermittler, denn der ist jetzt nicht mehr dein Freund, denn er trägt eine Mitverantwortung an der Misere. Sofort einen Fachanwalt für Versicherungsrecht oder mMn besser einen Versicherungsberater (=Rechtsdienstleister in Versicherungsfragen ohne) für die außergerichtliche Einigung einschalten. Geeignete <a href="https://die-finanzpruefer.de/qualifikation-versicherungsmakler/kooperationspartner/">Versicherungsberater bzw. Rechtsanwälte sind bei Kooperationspartnern</a> verlinkt.</p>
<p>Natürlich kostet Rechtsberatung Geld. Aber keine Beratung kostet den Versicherungsschutz!</p>
<h4 id="toc_Warum_eher_den_Versicherungsberater_statt_dem_Anwalt" class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 24; line-height: 1.42; --minfontsize: 24;" data-fontsize="24" data-lineheight="34.0833px">Warum eher den Versicherungsberater, statt dem Anwalt?</h4>
<p>Ich möchte hier einen jungen Kollegen zitieren, der es gut auf den Punkt brachte:</p>
<blockquote>
<p style="color: #ffffff;">Kommst Du mit dem Anwalt, kommt die Versicherung mit der Rechtsabteilung.</p>
</blockquote>
<p>Warum eher einen Versicherungsberater als einen Anwalt? Kommst Du mit dem Anwalt, kommt die Versicherungs mit ihrem. Eine Eskalation, die oft vermeidbar oder effizienter lösbar ist.</p>
<p>So lange Du noch in der Leistungsfallbearbeitung bist, kann ein guter Dienstleister die Sache glattziehen. Bist Du beim Justiziar gelandet, wird es eklig. Da hilft dan nur noch ein Fachanwalt, zumal Befindlichkeiten eine Rolle spielen, z. B. &#8222;Gewinnen wollen&#8220;, &#8222;Versicherung vor Betrug schützen&#8220; etc. pp.</p>
<p>Wie kommen Raucher also an guten aber preiswerten Versicherungsschutz? Einen neutralen Vermittler beauftragen, z. B. einen Versicherungsmakler. <a href="https://die-finanzpruefer.de/termin/">Also frag an, denn es kostet nichts extra. <b>Frag am besten jetzt</b>!</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://die-finanzpruefer.de/2020/11/22/rauchen-versicherung/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>BU-Versicherung Abfragezeiten</title>
		<link>https://die-finanzpruefer.de/2019/11/27/bu-versicherung-abfragezeiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 10:58:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Wie lange zurück in die Vergangenheit fragt eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Um das Risiko einschätzen zu können, muss die Versicherung Gesundheitsdaten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 id="Dauer">Wie lange zurück in die Vergangenheit fragt eine Berufsunfähigkeitsversicherung?</h2>
<p>Um das Risiko einschätzen zu können, muss die Versicherung Gesundheitsdaten verarbeiten. Diese fragt Sie beim Antragssteller über die versicherte Person, die zur <a href="https://dejure.org/gesetze/VVG/19.html" target="_blank" rel="noopener">wahrheitsgemäßen Beantwortung verpflichtet</a> ist. Wer lügt oder bescheißt, <a href="https://dejure.org/gesetze/VVG/21.html" target="_blank" rel="noopener">risikiert den vollständigen Verlust seines Versicherungsschutzes, im schlechtesten Fall ohne Erstattung der Prämien</a>! Damit das nicht passt, gilt es genau zu sein. Aber da viele Menschen schon Behandlungen hatten, sollte vor der tariflichen Prüfung <b>erst die Versicherbarkeit geprüft werden!</b> Da die Versicherungen Risiken unterschidlich einwerten, sollten Sie bevorzugt prüfen wo Sie keine Angaben machen müssen, weil das Zipperlein nicht mehr unter den Abfragezeitraum fällt.</p>
<p>Eine persönliche Beratung sowie die Aufarbeitung der Gesundheitshistorie ersetzt das aber keinesfalls. Wir empfehlen eine <a href="https://die-finanzpruefer.de/formulare/rivo/risikovoranfrage-bu/">Beratung, die Sie hier anfragen können!</a></p>
<h2 id="Tabelle">Übersicht der Abfragezeiträume in der BU-Versicherung</h2>
<p>Die Fragen sind im Details differenzierter, weshalb wir in die &#8222;großen&#8220; Blöcke unterteilt haben. Abgerundet werden diese Angaben mit vielen Detailsfragen, beispielsweise nach Größe und Gewicht.</p>
<ul>
<li>Krankenhaus und Operationen</li>
<li>Krankheiten und Beschwerden</li>
<li>Medikamente</li>
<li>Drogen und BTM<br />
<i>(Betäubungsmittel)</i></li>
<li>Suchterkrankungen<br />
<i>(inkl. Suchtbehandlungen)</i></li>
<li>Ambulante Psychotherapie<br />
<i>(Stationäre Psychotherapie analog zu Krankenhaus)</i></li>
</ul>
<p>Die normalen Zeiten sind ohne farbliche Hinterlegung. Eine Verbesserung zur Norm wird grün unterlegt, eine Schlechterstellung in rot. Auch <b>unspezifische Angaben wie &#8222;aktuell&#8220; sind rot</b> unterlegt, weil hier eine Klarstellung wünschenswert wäre, die Versicherung und Versicherungsnehmer Sicherheit geben würde. Alles aus Sicht eines Versicherungsnehmers bzw. Antragsstellers.</p>
<style>
@page { margin-left: 0.7in; margin-right: 0.7in; margin-top: 0.787401575in; margin-bottom: 0.787401575in; }<br />
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</style>
<table id="sheet0" class="sheet0 gridlines" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr class="row0">
<td class="column0 style6 s">BU-Anbieter</td>
<td class="column1 style7 s">Krankenhaus &amp;<br />
Operation</td>
<td class="column2 style7 s">Krankheiten &amp;<br />
Beschwerden</td>
<td class="column3 style7 s">Medikamente</td>
<td class="column4 style7 s">Drogen &amp; BTM<br />
(Betäubungsmittel)</td>
<td class="column5 style7 s">Sucht</td>
<td class="column6 style7 s">Ambulante Psychotherapie</td>
</tr>
<tr class="row1">
<td class="column0 style8 s">Allianz</td>
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<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style3 s">aktuell</td>
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<td class="column5 style4 n">10</td>
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<tr class="row2">
<td class="column0 style8 s">Alte Leipziger</td>
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<tr class="row3">
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<td class="column5 style4 n">10</td>
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<tr class="row4">
<td class="column0 style8 s">Barmenia</td>
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<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
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<tr class="row5">
<td class="column0 style8 s">Basler</td>
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<td class="column2 style2 n">5</td>
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<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row12">
<td class="column0 style8 s">die Bayerische</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style4 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row13">
<td class="column0 style8 s">ERGO</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style4 n">10</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row14">
<td class="column0 style8 s">Gothaer</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row15">
<td class="column0 style8 s">Hanse Merkur</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style4 n">10</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row16">
<td class="column0 style8 s">HDI</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style5 n">3</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style4 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row17">
<td class="column0 style8 s">Inter</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style4 n">10</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row18">
<td class="column0 style8 s">InterRisk</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row19">
<td class="column0 style8 s">LV 1871</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row20">
<td class="column0 style8 s">Nürnberger</td>
<td class="column1 style5 n">5</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style5 n">1</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row21">
<td class="column0 style8 s">R+V</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row22">
<td class="column0 style8 s">Signal IDUNA</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style5 n">1</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style2 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row23">
<td class="column0 style8 s">Stuttgarter</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style2 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row24">
<td class="column0 style8 s">Swiss Life</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style2 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row25">
<td class="column0 style8 s">uniVersa</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row26">
<td class="column0 style8 s">Volkswohl Bund</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row27">
<td class="column0 style8 s">VPV</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style3 s">aktuell</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style2 n">10</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row28">
<td class="column0 style8 s">Württembergische</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style5 n">2</td>
<td class="column4 style3 n">10</td>
<td class="column5 style2 n">10</td>
<td class="column6 style2 n">5</td>
</tr>
<tr class="row29">
<td class="column0 style8 s">WWK</td>
<td class="column1 style5 n">5</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style2 n">5</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
<tr class="row30">
<td class="column0 style8 s">Zurich</td>
<td class="column1 style2 n">10</td>
<td class="column2 style2 n">5</td>
<td class="column3 style3 n">10</td>
<td class="column4 style2 n">5</td>
<td class="column5 style2 n">5</td>
<td class="column6 style4 n">10</td>
</tr>
</tbody>
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